Ein kleines Tool namens Ack schickt sich an, das gute alte Grep bei der Suche inTextdateien abzulösen.
Das in Perl geschriebene Programm Ack kann Textdateien nach Mustern durchsuchen, wie auch das Unix-Urgestein Grep es tut. Allerdings beherrscht es einige Tricks, die seine Benutzung gegenüber dem Ahnen wesentlich vereinfachen. So durchsucht es selbständig Unterverzeichnisse und macht damit die Kombination von Grep mit Find und anderen Unix-Kommandos überflüssig. Dabei ignoriert es beispielsweise Subversion- und CVS-Unterverzeichnisse und reduziert so gleichermaßen den Eingabeaufwand wie die Menge der Ausgabe. Auch die typischen Backup-Dateien, die Editoren oft hinterlassen, bleiben von der Suche verschont.
Zusätzlich kann der Anwender angeben, in welcher Art von Dateien er suchen möchte. So weist die Option “–perl” das kleine Tool an, nur in Perl-Skripts zu suchen. Zur besseren Übersicht hebt Ack die gefundenen Stellen farblich hervor. Ack ist selbst in Perl geschrieben und läuft auch auf Windows. Augenzwinkernd weisen die Programmautoren daraufhin, dass durch die Kürze des Befehlsnamens 25 Prozent weniger Zeichen getippt werden müssen.
Jetzt ist die neue Version 1.96 von Ack erschienen, die unter anderem die Skriptsprache Groovy unterstützt. Mehr über Ack ist unter dem griffigen Domain-Namen http://betterthangrep zu erfahren.
(Diese Meldung stammt vom Admin-Magazin)



