Acer will dem Eee-PC mit Aspire One Konkurrenz machen
04.06.2008
Der Hersteller Acer hat die neue Notebook-Serie Aspire One vorgestellt, offenbar eine Antwort auf den erfolgreichen Eee-PC von Asus.
Wie Asus setzt Acer auf ein speziell angepasstes Linux mit ausgewählten Anwendungen, statt Xandros nutzen die Taiwaner allerdings Linpus, eine für kleine Monitore optimierte Version von Fedora Core 8. Acer hat die durchweg sehr flott startenden Anwendungen in die vier Bereiche "Connect", "Fun", "Work" und "Files" gegliedert, primärer Zielgruppen-Fokus ist die stark vernetzte Web 2.0-Generation.
Acer hat den Mail-Client und den Instant Messenger für die gleichzeitige Verwendung mit mehreren Mail-Konten und IM-Netzwerken vorbereitet, worauf sie sehr stolz sind. Auch die Vorkonfigurierung mit allen für korrekte Webseiten-Darstellung notwendigen Schriften und Codecs für den Mediaplayer stellte Acer explizit heraus, das Vorserien-Testgerät verweigerte jedoch das Abspielen einer DivX-Datei.

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Der Acer Aspire One kommt mit Linpus-Linux, misst 24x17x3 Zentimeter und wiegt zwischen einem und 1,3 Kilogramm.
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Allen Aspire One-Modellen gemein ist ein 8,9 Zoll Widescreen-Bildschirm mit LED-Backlight und 1024x600 Auflösung, eine Intel Atom-CPU N270 mit 1,6 GHz, 512KByte L2-Cache und Intel-Chipsatz 945GSE, eine integrierte 0,3 Mpixel Crystal Eye Webcam (welche mit dem IM-Videochat funktioniert), ein Flashmedia-Reader (SD/MMC/Memorystick/xD), Atheros 802.11 b/g WLAN, 3 USB 2.0-Anschlüsse, VGA-Ausgang, Ethernet, Realtek Audio und eine angenehm benutzbare Tastatur, die fast der Laptop-Standardgröße entspricht - eine deutliche Verbesserung zu Asus' Eee-PC. Zusätzlich haben die Aspire Ones einen extra "Storage Expansion" SD-Slot integriert, einer vollständigen Migration des Home-Verzeichnisses auf eine günstige SD-Karte steht somit nichts mehr im Wege.
Der in etwa 20 Sekunden bootende Aspire One ist in unterschiedlichen Konfigurationen erhältlich, ab Werk beispielsweise mit 512 oder 1024 MByte RAM (1,5 GByte maximal, 1 Slot, 512 MByte fest verlötet), 8 GByte SSD-Festplatte (beim Testgerät waren noch 5 frei) oder 80 GByte 2.5"-Laufwerk und ein Akku mit 24 W (2200 mAh) oder 57 W (2600 mAh), mit dem das Gerät -je nach Akkukapazität- Akkulaufzeiten von 3 oder 7 Stunden erreichen soll. Der leichte Mini-Laptop (1 kg bis 1.26 kg) ist ab Ende Juli je nach Konfiguration in blau oder weiss zu einem Preis zwischen etwa 330 und 400 Euro im freien Handel erhältlich.
Vorerst gibt es das 24x17x3 cm kleine Gerät nur mit WLAN. Eine 3G-Version, die wirklichen mobilen Internetzugriff ermöglichen soll, ist allerdings schon in Arbeit.
(Daniel Kottmair)
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