Netbooks mit Googles Android erfüllen bei Acer nicht unbedingt die Erwartungen, hieß es am Rande einer Produktvorstellung in München. Doch der Hersteller will an Chrome OS festhalten.
Auf der gestrigen Münchner Presseveranstaltung zu Acers Notebook-Lineup 2010 war weit und breit kein Linux zu sehen. Letzten Herbst war auf Acers Produktshow noch das Dualboot-Netbook Aspire One D250 dabei, und noch ein paar Monate zuvor zeigte sich Acer hinsichtlich Android auf Netbooks ausgesprochen zuversichtlich.
"Das läuft nicht fürchterlich gut", beschreibt jetzt der deutsche Produktmanager für Consumer-Notebooks Robert Perenz gegenüber der Redaktion die Android-Situation. Immerhin hat Acer bestätigt, dass es einen Nachfolger D260 geben werde. Auch in München heißt es, man wolle weiter "weg von Windows" - dann aber in Form von Chrome OS.
"Läuft nicht fürchterlich gut": In Acers Notebook-Segment hält man nicht viel von Android.
An dem Mitte 2009 veröffentlichten Chrome OS (für Neugierige: Hands-on-Artikel) arbeiten laut Google neben Acer auch Adobe, Asus, Freescale, HP, Lenovo, Qualcomm, Texas Instruments und Toshiba. Obwohl man vom Chrome OS wenig hört (höchstens von Dritten), tut sich dennoch auf der Produktseite etwas, wie diese Änderungsstatistik zeigt.
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