Konkret will man 40.000 PCs mit Linux bestücken und dadurch 30 Millionen Euro im Jahr einsparen. Im letzten Jahr hatte die lokale Regierung das Sammeln und Verzeichnen sämtlicher Anwendungen abgeschlossen, die in den Behörden von Extremadura zum Einsatz kommen.

Sysgobex heißt die Debian-basierte Linux-Distribution, die den Wechsel bringen soll. Sie wird zentral verwaltet, um Updates und Konfigurationen im Griff zu behalten und läuft testweise bereits auf 150 Rechnern. Sie bringt ein eigenes E-Mail-System sowie eine Office-Suite mit. Auch das Management von medizinischen Verschreibungen soll die Software zukünftig übernehmen.

Sysgobex ist nicht der erste Schritt, quelloffene Software in Extremadura zu etablieren: Die lokale Linux-Distribution Linex wurde von der vorherigen Regierung auf 70.000 Desktop-Rechnern in Sekundarschulen sowie 15.000 PCs im Gesundheitsbereich installiert.