Open Source im professionellen Einsatz

21 Millionen Euro für Open Xchange

12.10.2017

Der Nürnberger Groupware-Anbieter Open Xchange erhält eine Finanzspritze von 21 Millionen Euro, und möchte mit dem Geld vor allem seinen Pool an Spezialisten erweitern.

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Bei Open Xchange (OX) arbeiten laut der Mitteilung bereits 250 "erfahrene Spezialisten", 70 Prozent davon in den Bereichen Entwicklung, Technik und technischer Support. Wachsen will das Unternehmen bei den Netzwerkdiensten rund um DNS und E-Mail. Unter anderem filtern die  Dienste Malware, ermöglichen eine effektive elterliche Aufsichtspflicht (Parental Control) und realisieren ein von Open Xchange erfundenes E-Mail-Werbesystem. Zudem will das Unternehmen mit der Finanzspritze neue Kunden in anderen Teilen der Welt gewinnen, etwa Lateinamerika, Nordamerika und in der Asien-Pazifik-Region.

Das Kapital kommt von externen Geldgebern, darunter Iris Capital sowie einigen der bisherigen Kern-Investoren. Die hoffen, dass das Geld dabei hilft, dem Unternehm ein langfristiges und nachhaltiges Wachstum zu bescheren. Open Xchange richtet sich dabei insbesondere an ISPs, Hoster und Telekommunikations-Unternehmen, die nach einer Groupware-Lösung abseits von Google und Microsoft suchen.

Seit 2017 möchte OX nicht mehr nur Software verkaufen, sondern bietet auch Dienstleistungen und Lösungen für ISPs und Telekommunikationsunternehmen an. Nach eigener Angabe nutzen inzwischen mehr als 200 Millionen Lizenznehmer Open Xchange. Zum Unternehmen gehören zudem der erfolgreiche Imap-Server-Hersteller Dovecot und die niederländischen Entwickler von Power DNS, einem DNSSEC-fähigen Server.

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