Open Source im professionellen Einsatz

20 Jahre Gnome

16.08.2017

Am 15. August 1997, starteten Miguel de Icaza und Federico Mena die Arbeit an der Desktop-Umgebung Gnome. Zur Feier des Tages plant das Gnome-Projekt zahlreiche Feiern.

157

Bis zur ersten Version dauert es allerdings noch fast zwei Jahre: Gnome 1.0 erschien offiziell im März 1999. Mit Gnome wollten Miguel de Icaza und Federico Mena eine Alternative zu KDE schaffen, das auf das damals noch proprietäre Qt-Framework setzte.

Das lange zeit beliebte Gnome 2 veröffentlichte das stark gewachsene Entwicklerteam im Juni 2002. Gnome 2 bildete die Basis unter anderem der ersten Ubuntu-Versionen. Heute lebt Gnome 2 immer noch ein wenig im Fork Mate weiter.

2011 und somit neun Jahre nach der Veröffentlichung von Gnome 2, erblickte das runderneuerte Gnome 3 das Licht der Welt. Aufgrund seiner teilweise komplett anderen Benutzeroberfläche über die Aktivitäten-Ansicht musste es viel Kritik einstecken.

Eigens zum Anlass des 20. Geburtstages hat das Team eine Website erstellt. Auf ihr lässt sich unter anderem die Entwicklung der Desktop-Umgebung nachvollziehen. Sie stellt zudem die Entwickler vor und liefert einige „Fun Facts“. Darüber hinaus finden auf der ganzen Welt Geburtstagspartys statt, die das Wiki sammelt und auflistet.

Ähnliche Artikel

  • Gnome feiert 18jähriges Bestehen

    Vor 18 Jahren haben Miguel de Icaza und Federico Mena das Gnome-Projekt gestartet.

  • Cebit Open Source - Projektpräsentation Gnome

    15 Projekte aus dem Open-Source-Bereich bekommen bei der Cebit Gelegenheit sich zu präsentieren. Eines davon: Die populäre Linux-Umgebung Gnome.

  • Gnome 3 ist fertig

    Die Veröffentlichung von Gnome 3 bedeutet für das Projekt den bislang größten Umbau der vergangenen neun Jahre, heißt es in der Ankündigung.

  • Miguel de Icaza kritisiert Pläne für Gtk+ 3

    Erst wurden Pläne für Gtk+ 3 für unnötig erachtet - die Entwickler selbst befanden die 2er Version als ausgereift genug - jetzt spielen einige Entwickler doch mit der Idee, Gtk+ 3 zu entwickeln. Nun schaltet sich der Gnome-Gründer Miguel de Icaza in seinem Blog ein und übt heftige Kritik.

  • Desktops

    Stolz verweisen KDE- und Gnome-Projekt auf rund tausend Entwickler. Mit dem Unterbau Qt, GTK, den Desktop-Anwendungen, Designern, Stiftung und Verein liegt die Zahl der Aktiven aber noch deutlich höher.

comments powered by Disqus

Stellenmarkt

Artikelserien und interessante Workshops aus dem Magazin können Sie hier als Bundle erwerben.