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Feature-Übersicht für Linux-VMs

Linux auf Hyper-V im Detail

Die aktualisierte Windows-Server-Dokumentation gibt einen Überblick über die Features, die verschiedene Linux-Distributionen unter Microsofts Virtualisierungstechnologie Hyper-V nutzen können.

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Dabei geht es unter anderem um so grundlegende Dinge wie das Herunterfahren der VM aus dem Hyper-V-Manager oder Multiprozessor-Support. Auch die PAE-Kernel älterer Linux-Distributionen unterstützt Hyper-V. Fortgeschrittene Features sind beispielsweise Jumbo Frames für das Netzwerk oder die Einbindung virtueller Maschinen in eine VLAN-Infrastruktur. Eine Übersicht beschreibt alle Features im Einzelnen.

Distributionsspezifische Tabellen erklären, welche Features etwa mit welcher Debian-Release zu nutzen sind, unter Umständen auch im Zusammenspiel mit welchen Windows-Server-Versionen. Dokumentiert sind neben Debian auch RHEL und Centos, Oracle Linux, Suse und Ubuntu. Auf besonders viele Häkchen in der Tabelle bringen es die jüngsten Versionen von Red Hat Enterprise Linux und Ubuntu, Debian dagegen unterstützt eher wenige Features.

Die Dokumentation gibt abschließend noch Empfehlungen für den Betrieb von Linux-VMs unter Hyper-V. Dazu gehört etwa, den I/O-Scheduler von Linux auf der Kernel-Kommandozeile auf "noop" einzustellen. Die Optimierungsstrategien des freien Betriebssystems greifen nämlich nicht, wenn keine echte Hardware im Spiel ist.

Kostenlose Lerninhalte zu Windows Server und Hyper-V gibt es bei der IT Pro Academy von Microsoft.

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