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Alternativen zu den populären Programmiersprachen

Code-Vehikel

von Oliver Frommel
Erschienen im Linux-Magazin 2010/09

Alternativen zum Programmieren mit C++ gibt es viele. Doch welche davon eignen sich für mehr als eine Spielerei? Dieser Artikel nennt einige praxistaugliche Programmiersprachen und stellt das zu Unrecht wenig bekannte Ocaml näher vor.

Wenige Diskussionen werden mit mehr Leidenschaft geführt als der ewige Streit um die bessere Programmiersprache. Doch allen Skript- und Lisp-Moden zum Trotz ist C++ in den meisten Zählungen der Spitzenreiter, gefolgt von Java. Die Anhänger der Mauerblümchen wissen meist viel an den Stars auszusetzen, für sie sind beide aufgeblähte Monstren, mit denen sich ein stilbewusster und auf Effizienz bedachter Programmierer nicht abgeben sollte.

Freie Auswahl

Alternativen gibt es viele. Doch wie soll man sich zwischen mehreren Tausend Programmiersprachen entscheiden? Viel von sich reden machen in den letzten zwei Jahren so genannte funktionale Programmiersprachen, die vor allem die Entwicklung fehlerfreier und effizienter parallel arbeitender Software für Multicore-Prozessoren unterstützen sollen.

Ein Beispiel dafür ist Erlang, die wie Java auf einer virtuellen Maschine basiert, aber in vielen Fällen bei der Geschwindigkeit mit C-Programmen mithalten kann. Ihr leichtgewichtiges Prozessmodell unterstützt gleichzeitig eine wenig fehleranfällige Programmierung auf Multicore-Maschinen wie auch über vernetzte Rechner hinweg.

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