Eigenverantwortung
Aus psychologischer Sicht ist das Bewusstsein, selbst etwas gegen eine Gefahr tun zu können, neben dem Verantwortungsgefühl die zweite wesentliche Vorbedingung dafür, dass sich Menschen für eine Sache wie Informationssicherheit oder Datenschutz engagieren.
Wer es - vielleicht zusammen mit der Personalabteilung - schafft, sicheren Umgang mit IT zum persönlichen Ziel der Mitarbeiter zu machen und ihnen zugleich sicherheitsbezogenes Können vermittelt, das auch am heimischen PC hilft, ist im Vorteil. Schließlich sind ja Menschen durchaus bereit, für Sicherheit Lernaufwand auf sich zu nehmen, wenn sie den Sinn und Vorteil der Sache verstehen: Sporttaucher etwa trainieren nicht umsonst freiwillig eine ganz neue Technik der Kommunikation.
Mitarbeiter sind nicht dumm in Sachen IT-Sicherheit, sondern eher unbeholfen, unsicher oder einfach desinteressiert. Nicht eine bestimmte Technik aktiviert sie im positiven Sinne, sondern eine bestimmte Art des Umgangs mit ihnen, garniert mit interessanten Informationen und gegebenenfalls kleinen Trainings kritischer Situationen.
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Bettina Weßelmann ist freie Journalistin und Kommunikationsberaterin. Ihr Spezialgebiet sind die unterschiedlichen Bedingungen und Risiken internationaler Sicherheitskulturen. Dr. Johannes Wiele arbeitet als Director Business Consulting beim IT-Security-Dienstleister DefenseAG inIsmaning.
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