Mobile Navigationslösungen stecken inzwischen in vielen mobilen Rechnern und Handys. Mit freier Software und freien Kartendaten holen sich Nutzer und Entwickler deutlichen Mehrwert auf ihre Geräte - abseits vom Lizenz- und Gebührendschungel.
Openstreetmap ist ein Projekt [1] auf der soliden Basis von 150000 Freizeitkartographen. Es stemmt eine Geodatenbank, die nahezu uneingeschränkt für freie und kommerzielle Geo-Applikationen nutzbar ist. Ein offenes Taggingsystem beschreibt die Objekte der Datenbank, was viele Möglichkeiten bietet. Die Mapper genannten Teilnehmer sammeln alles, was sich mit Geokoordinaten versehen lässt, vom Briefkasten bis zum Skilift. Dank offener Struktur lassen sich die Softwarekomponenten auch außerhalb des Projekts verwenden. Unterwegs zeigt sich das Kartenmaterial dank freier Tools als hilfreicher Begleiter. Einsteiger und Entwickler finden zudem im "OpenStreetMap"-Buch [2] einen Überblick zum Projekt.
Seitensprünge
Die Daten in der zentralen Datenbank darf jeder Mapper beliebig modifizieren. Unternehmen oder Behörden haben die Möglichkeit, einen eigenen Server im Intranet aufzusetzen, um die Kontrolle über selbst erfasste Daten zu behalten. Das bietet interessante Optionen. Tiefbauämter pflegen so Daten zu Verkehrszeichen und Ampelanlagen, Kurierdienste nutzen die hausinterne Infrastruktur zur Planung ihrer Routen und versorgen die mobilen Geräte der Auslieferer mit den Daten. Auf der Wiki-Seite "The Rails Port" [3] finden Systemadministratoren eine Anleitung zum Aufsetzen der Software.
Software für Mobile
Zahlreiche Applikationen versprechen die Daten von Openstreetmap unterwegs nutzbar zu machen. Für das verbreitete I-Phone gibt es OSM Track und Offmaps. Android-Nutzer [4] holen sich OSM Android, Andnav, Navit oder den Editor Vespucci. Bei Openmokos Freerunner [5] bieten sich Tango GPS, Navit, Pyroute, Gosmore oder Mumpot an. Eine gute Anlaufstelle zur Recherche nach Software für den eigenen mobilen Begleiter ist das Wiki [6] des Projekts.
Freie Mapping- und Routing-Services mit von Usern erzeugten
Karten
Whitepaper
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele (Folge 2)
Der zweite Teil des Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele White Papers beleuchtet anhand weiterer ausgewählter Case Studies die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.
Usage Landscape Enterprise Open Source Data Integration
Die Nachfrage nach Datenintegrationslösungen für Unternehmen ist zunehmend gestiegen und vor allem das Interesse an Open Source Technologien wird immer größer. Doch wie und von wem werden Open Source Datenintegrationslösungen genutzt und welches Nutzungsverhalten lässt sich daraus ableiten? Das vorliegende White Paper präsentiert die Erfahrungswerte von über 1000 Open Source Nutzern und liefert fundierte Antworten auf diese Fragen.
tangogps (http://www.tangogps.org) läuft auf auch auf Netbooks und Laptops sehr gut ebenso wie auf allem was eine ARM CPU hat... Wäre durchaus ein paar Zeilen im Artikel wert gewesen.
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Karsten Eckert,
25.11.2009 20:13