Open Source im professionellen Einsatz

Newsletter abonnieren
Seite durchsuchen

HEFTARCHIV | NEWS | E-BIBLIOTHEK | VIDEO | BLOGS | WHITEPAPER | EVENTS | ACADEMY | ABO | SHOP

user friendly

  Home  »  Heft & Abo  »  Heftarchiv  »  2009  »  06  »  Top-Models  

RSS-Feed der aktuellen News von Linux-Magazin Online Folgen Sie Linux-Magazin Online auf Twitter
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark

Netbooks: Geräte, Preise und passende Distributionen

Top-Models

von Jan Kleinert
Erschienen im Linux-Magazin 2009/06

Keine andere Geräteklasse macht im Markt eine derart attraktive Figur wie die handlichen Netbooks. Käufer honorieren selbst in der Wirtschaftskrise ihre Anmut. Nur Linux gibts in der aktuellen Modesaison immer seltener von der Stange. Der Magazin-Schwerpunkt verhilft dem Accessoire zu Glanz.

Inhalt

32 | Geräte-Übersicht

Die aktuellen Netbooks ab 380 Euro mit Displays zwischen 8 und 11
Zoll.

36 | Netbook-Distributionen

Wer die vorgestellten Distributionen kennen lernt, will XP
abwracken.

42 | Projekteküche

Aktueller Überblick über freie Webcam-Software und ihre
Macher.

Der Erfolg des ersten Eee-PC hatte 2008 den Hersteller mindestens genauso überrascht wie die Konkurrenz und Microsoft. Das Modell 700 mit seinen 256 MByte RAM und 7-Zoll-Display, das die Xandros-Oberfläche mit 800x480 Pixeln auflöst, hatte Asus eigentlich als billiges Gerät für Schwellenländer konzipiert. Stattdessen schlug der kleine Begleiter in den übersättigten Märkten der Industrieländer ein wie seit Jahren kein Hardwareprodukt - ein klassischer Fall von Fehleinschätzung. Asus kämpfte über Monate mit Lieferengpässen. Der Eee-PC und alle nachfolgenden Netbooks avancieren zu begehrten und zugleich bezahlbaren Modeartikeln.

Das erste in Deutschland verkaufte Modell, wenn lieferbar, war ab Januar 2008 das 701 4G mit Linux, eingebauter Webcam und mehr Speicher. Alle Nachfolger [1] rüstete der Hersteller jedoch mit Windows XP aus, dessen Verkauf Microsoft extra verlängert hatte, weil Vista einfach zu viele Ressourcen verbraucht.

Massenkonfektion

Jetzt gibt es jede Menge Modelle auch anderer Hersteller mit Displays zwischen 8 und 11 Zoll - aber auch sie meist ohne Linux. Der erste Artikel hier im Netbook-Schwerpunkt stellt gängige neue Modelle vor und diskutiert die aktuellen Entwicklungen.

Der durch die ersten Eee-PCs erzeugte Aufschwung von Linux im Massenmarkt scheint schwer zu verteidigen zu sein. Hunderttausende Windows- und Mac-Benutzer kamen wegen ihres neuen Klappcomputers plötzlich mit Linux in Berührung - eine Entwicklung, die Open-Source-Anhänger immer herbeigesehnt haben. Bedauerlicherweise währte der Linux-Frühling nur kurz.

Dabei machen die speziell für Netbooks entwickelten Distributionen eine bessere Figur als das altertümliche XP. Der zweite Artikel des Schwerpunkts stellt einige davon vor. Fakten folgend kann man Netbook-Käufern eigentlich nur raten: Wrackt das technisch überholte XP ab und spielt euch eine der Linuxe auf! Mehr Geschwindigkeit, mehr Funktionen und mehr Spaß sind garantiert.

Fotosessions

Der Schwerpunkt schließt mit der Projekteküche, die diesmal im Heft aus der "Software"-Rubrik zum Titelthema vorgewandert ist. Grund: Diese Ausgabe des "Aktuellen Überblicks über freie Software und ihre Macher" befasst sich mit freien Programmen für Webcams. Fast alle Netbooks schauen ihre Besitzer mit einem elektronischen Auge an, was aber natürlich nur nutzt, wenn Linux-Programme auf die Kamera zugreifen. Die vorgestellte Tool-Auswahl ist nicht groß, aber mit Bedacht gewählt.

Nachdem Netbooks den eigentlich angepeilten Schwellenmarkt verfehlt haben, pendelt die Entwicklung nun vielleicht zurück: Testgruppen aus Kenia, Nigeria und Zimbabwe haben laut einer Studie [2] der Hilfsorganisation Computer Aid den Eee-PC 900 als für Entwicklungsregionen besonders geeignet gekürt. Geschlagen geben mussten sich der 100-Dollar-Laptop des Projekts One Laptop per Child, Intels Classmate und eine stationäre Thin-Client-Lösung.

Infos

[1] Liste aller Eee-PC mit Ausnahme der Go-Modelle mit UMTS: [http://event.asus.com/eeepc/comparison/eeepc_comparison.htm]

[2] Computer-Aid-Studie: [http://www.computeraid.org/pdffiles/Report%20on%20Low-Power%20PC%20Research%20Project%20April%202009.pdf]

Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark
Ähnliche Artikel
Im Land der Gnus Zu Besuch bei Linux4afrika in Tansania
Endlich frei! Root-Zugang auf die Shell bei modernen Linux-Handys
Was ist da im Anzug? Jeder versteht unter Cloud Computing etwas anderes
Kalorienarm? Die Kontrahenten im Effizienzvergleich
Zielfoto NFS-Performance im Vergleich
Virtuelle Werkzeuge Nach dem Hype: Die richtigen Tools für effektive Virtualisierung
Whitepaper
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele

Über die letzten Jahre hinweg haben sich Open Source Lösungen als fester Bestandteil des gesamten Datenintegrationsmarktes etabliert. Viele Unternehmen haben bereits das Open Source Modell für Ihre Datenintegrationsprojekte aufgegriffen. Das vorliegende White Paper illustriert anhand ausgewählter Fallstudien und Anwendungsbeispiele die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
The Role of Open Source in Data Integration

Obwohl in den letzten Jahren viele technische Fortschritte erzielt werden konnten, verfügen die meisten Datenintegrationsprozesse nach wie vor nur über eine sehr begrenzte Automatisierung. Das vorliegende White Paper von dem Industry Analyst Mark Madson wird zunächst ein grundlegendes Verständnis von Daten Integration vermitteln, die Vorzüge von Open Source Lösungen für Daten Integration erläutern und Ihnen professionelle Empfehlungen geben, damit Sie Ihre Integrationsjobs noch einfacher und produktiver gestalten können.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Kommentare (0)