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Was Virtualbox so alles verschweigt

Alle so konfigurierten Adapter aus sämtlichen virtuellen Maschinen hängen dann an einem simulierten Switch in demselben virtuellen Netz. Leider steht in diesem Modus kein DHCP-Server bereit, die IP-Adressen der Gäste muss der Admin per Hand vergeben. So einfach die Einrichtung ist - an dieser Stelle unterschlägt die Benutzeroberfläche jedoch eine interessante Funktion: Virtualbox kann mehrere, voneinander unabhängige interne Netzwerke erstellen und parallel betreiben.

Um diese virtuellen LANs besser voneinander unterscheiden zu können, erhält jedes einen eindeutigen Namen. Die über die Oberfläche angestöpselten Netzwerkkarten landen dabei per Default immer im internen Netz mit der Bezeichnung »intnet«.

Vboxmanage

Wenn weitere LANs erforderlich sind, muss das Kommandozeilenwerkzeug »VBoxManage« herhalten. Es stellt nicht nur eine vollständige Alternative zur Oberfläche dar, sondern kennt auch weitaus mehr Einstellungsmöglichkeiten. Allerdings funktioniert es nur über recht unhandliche, lange und kryptische Parameterketten.

Um beispielsweise eine zweite Schnittstelle (»nic2«) der virtuellen Maschine »UbuntuVM« an das interne LAN mit dem Namen »Mein Netz« zu hängen, modifiziert die Funktion »modifyvm« die entsprechenden Einstellungen via:

VboxManage modifyvm "UbuntuVM" -nic2 intnet -intnet2 "Mein Netz"

Das interne Netz bildet die geschlossene Schachtel, aus der heraus es dem Gast nicht ohne weitere Interfaces möglich ist, im Internet zu surfen oder aufs LAN zuzugreifen.

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