Open Source im professionellen Einsatz

Newsletter abonnieren
Seite durchsuchen

HEFTARCHIV | NEWS | E-BIBLIOTHEK | VIDEO | BLOGS | WHITEPAPER | EVENTS | ACADEMY | ABO | SHOP

user friendly

  Home  »  Heft & Abo  »  Heftarchiv  »  2007  »  04  »  Heimschaltwarte  

RSS-Feed der aktuellen News von Linux-Magazin Online Folgen Sie Linux-Magazin Online auf Twitter
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark

Auf Kommando

Der Request, um das DSL-Modem einzuschalten, heißt dann zum Beispiel:

/cgi-bin/myx10.cgi?device=dslmodem&action=on

An der später asynchron eintreffenden Antwort interessiert eigentlich nur der HTTP-Statuscode. Ist er »200 (OK)«, dann springt der Browser die Routine »handleSuccess()« im Javascript-Code an, löscht zunächst die Statuszeile und weist anschließend mit Hilfe der Funktion »update_button()« dem Button die entsprechende Farbe zu, die Zustandsänderung wurde offenbar ordnungsgemäß durchgeführt.

Auf eine Status-Abfrage mit »action= status«, antwortet der Server entweder mit »on« oder »off«. Das Newline-Zeichen, das der Antwort anhängt, entfernt der Javascript-Code, bevor »update_button()« den Auftrag zur Button-Aktualisierung erhält.

Tritt beim asynchronen Request ein Fehler auf, kommt die Funktion »handleFailure()« zum Zuge. Dort stehen Statuscode und eine lesbare Fehlermeldung bereit, mit denen die Statuszeile auf den Fehler aufmerksam macht.

Fehler passieren

Diese Logik implementiert das in »myx10.js« definierte Callback-Objekt. Außer den beiden Ansprungspunkten im Fehler- und im Erfolgsfall lassen sich auch Argumente definieren, die diese Funktionen am Ende eines Requests erhalten. Die Zeilen

callback.argument.device = device;
callback.argument.cmd  = action;

setzen das Kürzel des gerade modifizierten Geräts (bequemerweise auch die ID des zugehörigen Buttons) und das zu sendende Kommando. So weiß »handleSuccess()« später genau, zu welchem der vielen asynchron abgeschickten Requests die gerade eingetrudelte Antwort eigentlich gehört.

Beim ersten Laden der Seite ist nämlich schnell ein halbes Dutzend Ajax-Zugriffe gleichzeitig unterwegs, bis sämtliche Knöpfe nach und nach an den auf dem Server vermuteten Gerätezustand angepasst sind. Und auch der Benutzer kann durch schnelles Klicken mehrere Requests fast gleichzeitig auslösen. Der Connection-Manager macht es einfach, Ordnung zu halten und eine eintreffende Antwort nach der anderen abzuarbeiten, ohne die Requests dabei miteinander zu verquirlen.

Da das Server-seitige X10-Kommando einige Sekunden zum Ablaufen benötigt, bleibt ein Button nach dem Anklicken typischerweise eine kurze Zeit farblos. Schön an asynchronen Requests ist, dass die Oberfläche weiter bedienbar bleibt und der Benutzer zum Beispiel problemlos andere Knöpfe betätigen kann. Der Connection-Manager bearbeitet so beliebig viele Verbindungen zugleich.

Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark
Ähnliche Artikel
Browser-Turbo Mehr Dynamik für Webseiten dank Ajax
Wer A sagt, darf nicht B sagen Frage-Antwort-System fürs Web
Amazon-As Perl durchsucht den Amazon-Produktkatalog per Webservices
Tragendes Rahmenwerk PHP-Anwendungsentwicklung mit Prado
Ozapft is Yahoo-Dienste für eigene Skripte verwenden
Allzweckmittel Rich Internet Applications mit Zkoss 5
Whitepaper
Daten Migration - Eine Publikation von Bloor Research

Datenmigrationsprojekte überschreiten häufig das Budget, neigen zu Verzögerung und werden unter Umständen komplett abgebrochen. Bloor Research ist eines der weltweit führenden IT-Forschungs-, Analyse- und Beratungsunternehmen und wird in dem vorliegenden White Paper die wichtigsten Aspekte dieser Problematik näher beleuchten. Ferner werden praktische Empfehlungen für erfolgreiche Migrationsprojekte gegeben, die Sie auf Ihr nächstes Projekt übertragen können.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele

Über die letzten Jahre hinweg haben sich Open Source Lösungen als fester Bestandteil des gesamten Datenintegrationsmarktes etabliert. Viele Unternehmen haben bereits das Open Source Modell für Ihre Datenintegrationsprojekte aufgegriffen. Das vorliegende White Paper illustriert anhand ausgewählter Fallstudien und Anwendungsbeispiele die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Kommentare (0)