Ivman steuert per Hotplug beliebige Jobs
Backup über Bande
von Jens-Christoph Brendel
Erschienen im Linux-Magazin
2006/09
Wer Hotplug verstanden hat und ein Tool wie Ivman richtig zu nutzen versteht, dem öffnen sich die Türen zur Automatisierung beinahe beliebiger Abläufe. In diesem Artikel stößt ein Notebook Backups an, sobald sein Besitzer eine bestimmte Platte anstöpselt.
Zu manchen Dingen gibt es keine Alternative: zu einem regelmäßigen Backup beispielsweise. Wer das nicht glaubt, den überzeugt früher oder später die Endlichkeit jedes Festplattendaseins. So wahr und abgedroschen diese Erkenntnis auch sein mag, leicht umzusetzen ist sie deswegen noch lange nicht.
Mobile Rechner brauchen Flexibilität
Für Laptops etwa taugen Cron oder das zyklische Pflichtbewusstsein eines Backup-Clients wenig. Denn wenn die Sicherung turnusmäßig starten sollte, ist vielleicht gerade der Akku leer, sind Server, Bandlaufwerk oder Backup-Platte hunderte Kilometer entfernt oder der Anwender gerade nicht gewillt, Rechenleistung an einen Routinejob abzutreten. Wäre alles beisammen und der Zeitpunkt günstig, denkt der User aber garantiert nicht ans fällige Sichern.
Optimal wäre deshalb, wenn der mobile Rechner die Eigensicherung selber im Hinterkopf behielte und bei passender Gelegenheit von alleine alle Daten an einen sicheren Ort kopierte. Wenn der Zeitplan aber einmal nicht einzuhalten ist, dann sollte er das auch ohne Murren akzeptieren, statt sich mit Kaskaden von Fehlermeldungen in überlaufenden Logs zu rächen.
Eigenverantwortung
Ein einfaches Lösungsszenario für dieses Problem könnte so aussehen: Der Rechner lässt sich über jedes An- und Abstöpseln eines USB-Geräts informieren. Dabei erkennt er selbstständig, wenn der Benutzer die Platte mit der Partition für Datensicherungen anschließt. Sobald sie greifbar ist, hängt er sie an einer exklusiven Stelle ins Filesystem.
Ein Backupjob startet asynchron mit festem Turnus und schaut zuerst auf den dedizierten Backup-Mountpoint: Findet er dort keine Platte, legt er sich klaglos wieder schlafen. Stößt er aber bei diesem Mountpunkt auf eine Disk, dann kann es nur die Sicherungsplatte sein, also startet er das Backup.
| Whitepaper |
|
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele (Folge 2)
Der zweite Teil des Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele White Papers beleuchtet anhand weiterer ausgewählter Case Studies die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.
Download PDF (Registrierung erforderlich)
|
|
Usage Landscape Enterprise Open Source Data Integration
Die Nachfrage nach Datenintegrationslösungen für Unternehmen ist zunehmend gestiegen und vor allem das Interesse an Open Source Technologien wird immer größer. Doch wie und von wem werden Open Source Datenintegrationslösungen genutzt und welches Nutzungsverhalten lässt sich daraus ableiten? Das vorliegende White Paper präsentiert die Erfahrungswerte von über 1000 Open Source Nutzern und liefert fundierte Antworten auf diese Fragen.
Download PDF (Registrierung erforderlich)
|
Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links"
nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedrucken Fassung entsprechen.
|