Flugschüler
Mit Hilfe von KPilot lassen sich alle beteiligten Applikationen mit einem Palm-OS-basierten Handheld abgleichen[4]. Kontact zeigt jeweils den aktuellen Synchronisationsstatus, Informationen darüber, welche Objekte abgeglichen wurden, sowie den Zeitpunkt des letzten Syncs an. Erstmals gibt es auch eine Release des KPilot-Nachfolgers Kitchensync, das eine breitere Palette an Geräten unterstützt. Bisher existieren ein PC-zu-PC-Plugin sowie eines zur Synchronisierung mit Qtopia- und OPIE-basierten Handheldgeräten. Weitere Plugins beispielsweise für Sync ML, das der Standard für viele aktuelle Mobiltelefone ist, sind in Planung.
Der Instant Messenger Kopete interagiert ab KDE 3.3 mit KAddressbook. Neben den populären Protokollen von AIM, ICQ sowie MSN- und Yahoo-Messenger beherrscht Kopete auch IRC und Jabber, die sich gut für einen firmeninternen Server eignen. Bereits in Kopete lassen sich die Kontaktdaten einer Person in mehreren Messaging-Systemen zu einem Metakontakt zusammenfassen. Einen Schritt weiter geht die Integration mit KDE PIM: Kopetes Metakontakte kann man in das Adressbuch aufnehmen (Abbildung 6) und Adressaten von dort aus Nachrichten über den passenden IM-Dienst schicken.

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Abbildung 6: Wer Instant-Messaging-Kontakte in Kopete gespeichert hat, kann diese nun auch ins KAddressbook einfügen.
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Für Voice-over-IP existiert noch kein Plugin. Doch gibt es ein Plugin-API, mit dem sich externe Software in Kontact integrieren lässt. Diese Möglichkeit nutzt zum Beispiel der Blogging-Client Akregator mit einem Kontact-Plugin.
Trotz aller Affinität zum Kolab-Projekt[5] ist das Framework von Kontact weitgehend unabhängig von der Funktionsweise des Kolab-Servers. Ein Resource-Framework abstrahiert die Daten von ihrer Herkunft und den zur Übertragung verwendeten Protokollen.
Bindungswillig
So lassen sich Kalender beispielsweise von einem IMAP-Server, von einem Webserver per XMLRPC oder WebDAV oder aus einer Datenbank per SQL beziehen, ohne dass die betroffenen Programme einen Unterschied bemerken. Mit dieser Technik entstand ein Konnektor für E-Groupware, der sich vor einer Weile von PHP-Groupware abspaltete. Die Kommunikation findet über ein selbst definiertes Protokoll auf XMLRPC-Basis statt. Auch Suse begann mit der Integration für ihren Openexchange-Server. Dieser nutzt ebenfalls WebDAV zum Austausch von Kontakten und Terminen. Mail wickelt er über IMAP ab, auf das globale Adressbuch wird per LDAP zugegriffen. Die Konnektoren für E-Groupware und Openexchange sind in KDE PIM 3.3 enthalten.
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Der zweite Teil des Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele White Papers beleuchtet anhand weiterer ausgewählter Case Studies die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.
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