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Flexible Miro-Module

Ein weiteres Projekt nutzt das Videoverarbeitungs-Framework von Miro und enthält die eigentliche Bildverarbeitung und Objekterkennung. Durch die Abspaltung in ein eigenes Projekt ist es auch hier leicht, die Komponenten in unterschiedlichen Anwendungsszenarien zu benutzen. Als letztes Modul folgt anschließend eine geeignete Software, um Fußball zu spielen. Hierzu gehören Teile wie die Weltmodellierung, die Selbstlokalisierung und die einzelnen kleinen Bewegungssteuerungen (Behaviours) für das Anfahren des Balls, das Kicken und so weiter.

Ganz normale Probleme

Probleme in der Robotik haben oft leider wenig mit wissenschaftlichen Fragestellungen zu tun. Die Auswahl an Laptops etwa, die in die Roboter passen, ist begrenzt. Letztlich haben wir uns für Laptops aus IBMs X31-Reihe entschieden, also die kleinsten von IBM mit einem 12-Zoll-Display. Unsere Geräte sind mit einem Pentium 4 mit 1,4 GHz und Centrino ausgestattet, was ein guter Kompromiss zwischen Akkulaufzeit und Rechenleistung ist.

Damit handelt man sich aber auch die Probleme des Intel-WLAN-Moduls ein. Mit Hilfe des Ndiswrapper-Projekts[6] und der Windows-XP-Treiber lässt sich das Intel-WLAN-Modul betreiben. In der neuesten Version wurde zudem ein Fehler behoben, der die Kommunikation mit IP-Multicasting unmöglich machte. Dies war für uns deshalb so wichtig, weil einige Teile der Software auf IP-Multicasting aufbauen.

Leider scheint der Betrieb des Intel-WLAN-Moduls in Verbindung mit IP-Multicasting recht aufwändig zu sein, denn der Treiber verbrauchte jeweils einen ansehnlichen Teil der Ressourcen. Immerhin zwischen 20 und 40 Prozent, wenn Daten per IP-Multicasting ausgetauscht wurden. Die derzeit verfügbare Betaversion des nativen Open-Source-WLAN-Treibers von Intel[7] ist bisher auch keine wirkliche Alternative. Er beanspruchte bei unseren Tests noch mehr Rechenzeit. Da aber beinahe im Wochenrhythmus neue Versionen erscheinen, können wir wohl noch berechtigte Hoffnung auf Besserung haben.

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