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Außer dem Menüpunkt, unter dem die neue Funktion liegt, teilt die »register()«-Funktion Gimp auch mit, welche Funktion es aufrufen soll (Zeile 40: »dreamify()«), welche Parameter es übergeben muss (keine), welche Rückgabeparameter Gimp erwarten kann (keine) und welche Teile der POD-Dokumentation in die verschiedenen Sektionen der Gimp-Laufzeit-Hilfe (siehe Abbildung 2) einfließen sollen.

Die »dreamify()«-Funktion wird von Gimp mit einem Handle zu dem aktuellen Image und Layer aufgerufen, wenn der Benutzer den neuen Menüpunkt anwählt (Abbildung 3). Und zwar nur, weil der Eintrag unter »<Image>« hängt - hinge er unter »<Toolbox>«, wäre das nicht der Fall, da dieses Menü nicht Image-spezifisch wäre.

Falls der Aufruf von der Kommandozeile aus erfolgte, sind » und » nicht gesetzt. In diesem Fall lädt die in Zeile 52 aufgerufene Gimp-Bibliotheksfunktion »file_jpeg_load« das Bild von der Platte, die Pfadangabe stammt vom Hauptprogramm und liegt in der Variablen ».


Abbildung 2: Die Manualseite der neuen Gimp-Erweiterung Dreamify ist im DB-Browser zu finden. Damit weiß der Benutzer, wie und wofür er dieses Skript einsetzen kann.

Praktische Dokumentation im DB-Browser

Parameter, die für interne Funktionen wie »file_jpeg_load« notwendig sind, dokumentiert Gimp praktischerweise in der Online-Hilfe. Man geht dazu in der Gimp-Toolbox ins Menü »Xtns | DB Browser«, sucht per Stichwort in Hunderten von Funktionen und bekommt deren Signatur mit Kurzhilfe angezeigt - praktisch! Auch das neue Plugin taucht nach der Installation dort auf, wie Abbildung 2 bestätigt.

Allerdings unterscheiden sich die Einträge im DB-Browser manchmal von den im »Gimp«-Perl-Modul verwendeten Signaturen: Als Faustregel gilt, dass man »run_mode« immer weglassen darf, weil das »Gimp«-Modul selbst weiß, ob der Aufruf interaktiv oder im Hintergrund erfolgte. Während die Dokumentation sowohl ein Image- als auch ein Layer-Handle fordert, genügt ein Layer-Handle, da das »Gimp«-Modul von diesem intern auf das Image schließt. Außerdem fungieren die Handles auch als Objektreferenzen, die folgenden drei Aufrufe sind daher identisch:

gimp_layer_copy($layer, $add_alpha);
$layer->layer_copy($add_alpha);
$layer->copy($add_alpha);

In Zeile 54 des Dreamify-Skripts ermittelt »image_get_active_layer()« die aktive (und normalerweise einzige) Ebene des ihr übergebenen Bildes. Zeile 58 kopiert den Layer in einen neuen, das Flag, das einen Alpha-Channel hinzufügt, bleibt auf »0« gesetzt.

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