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Paula Hunter ist seit September General Manager von United Linux. Wir sprachen mit ihr über die Zukunft von United Linux.
Linux-Magazin: Frau Hunter, eine Ihrer wichtigsten Aufgaben ist es, Die United-Linux-Initiative zu fördern und neue Mitglieder zu finden. Wie kommen Sie voran?
Paula Hunter: Wir kommen sehr gut voran. Die Arbeit an der Struktur und den rechtlichen Dingen ist abgeschlossen, potenzielle Partner sind gebrieft. Wir werden diese mitteilen, sobald die Geschäftsbeziehungen stehen.
Linux-Magazin: Könnte Sun ein Teilnehmer werden, immerhin haben die jetzt eine eigene Linux-Distrribution. Oder was ist mit Firmen aus dem Bereich Embedded Linux?
Paula Hunter: Wir haben für alle diese Unternehen Mechanismen, damit sie sich beteiligen können.
Linux-Magazin: Linux-Programme werden sowohl in der freien Entwicklergemeinde als auch in Firmen entwickelt. Für beide ist es wichtig, in Übereinstimmung mit United Linux zu entwickeln. Wird eine Test-Suite frei erhältich sein?
Paula Hunter: Unsere Gründungsmitglieder haben Test-Suites, die für United Linux anwendbar sind. Diese werden innerhalb der Programme verfügbar, welche die Mitglieder derzeit anbieten. Wir erwarten hier aber im Laufe der Zeit noch Verbesserungen.
Linux-Magazin: Wird es ein Zertifizierungsprogramm für Hardware- und Softwarehersteller direkt von United Linux geben, oder bleibt das den Mitgliedern überlassen?
Paula Hunter: Phase Eins des Programms ist schon im Gang. Hardware- und Softwarehersteller kooperieren direkt mit den United-Linux-Mitgliedern beim Test der Beta-Versionen, das wird sich nach er Veröffentlichung fortsetzen. Es gibt koordinierte Bemühungen, die Hersteller bei der Zeritifizierung zu unterstützen.
Linux-Magazin: Wird es auch Zertifizierungen für Techniker geben, ähnlich dem RHCE?
Paula Hunter: Ja, weitere Details werden in Kürze bekanntgegeben.
Linux-Magazin: Wie viele Angestellte hat United Linux?
Paula Hunter: Neben mir selbst nehmen wir die Dienste von Virtual Inc. aus Wakefield in Massachusetts in Anspruch. Die Angestellten von Virtual unterstützen uns bei der Medienarbeit, finanziellen und rechlichen Dingen sowie bei allgemeinen Geschäftsangelegenheiten. Außerdem können wir auf die Kapazitäten von über 500 Profis aus der Technik, dem Marketing und Business zurückgreifen, die bei unseren vier Mitgliedsfirmen arbeiten.
Linux-Magazin: Was tragen SCO, Conectiva und Turbolinux bei? Wie hoch ist deren Anteil im Vergleich zu SuSE?
Paula Hunter: Alle unsere Partner leisten den gleichen Anteil zu United Linux. Die Beiträge können entweder aus der Bereitstellung von Mitarbeitern oder von Finanzmitteln bestehen. Der Mix richtet sich nach den Anforderungen und dem Typ der Projekte, an denen wir arbeiten.
Linux-Magazin: Wir danken für das Gespräch.
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