Detailfragen
Der Compilercache ist nicht als Ersatz von Make gedacht, auch wenn man aufgrund der gestiegenen Geschwindigkeit oft auf Make verzichten kann. Make ist ein sehr schnelles Programm. Wenn es in der Lage ist, Kompilierungen wegzulassen, so tut es dies wesentlich schneller als der Compilercache. Make vergleicht lediglich die Zeit der letzten Änderung (Modification Time) der Dateien.
Der Compilercache hingegen führt komplexe Operationen mit den Dateien aus, was natürlich langsamer ist als das Make-Verfahren. Am besten lassen sich daher beide Tools in Kombination anwenden. Make verhindert trivial unnötige Kompilierungen und der Compilercache eliminiert die trickreicheren Fälle.
Ausblicke
Der Compilercache hat derzeit keine bekannten Bugs zu verzeichnen und ist vielerorts stabil im Einsatz. Es wäre zu begrüßen, wenn seine Funktionalität in den Gcc integriert würde. Der Compiler könnte dann die Kompilate funktionsbezogen und nicht - wie Compilercache - dateibezogen speichern. Doch bis dahin bleibt nur - Compilercache. ( mdö/tfr)
Der Autor
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Erik Thiele studiert Informatik an der Uni Stuttgart, interessiert sich für alles und nichts ab 1.0.6 und seine Homepage. Die URL mit korrektem Trailing Slash ist: http://www.erikyyy.der
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