MDK
MIX ist der von Donald Knuth in seinem Buch "The Art of Computer Programming" [13] beschriebene mythische Computer, der in MIXAL, (MIX Assembly Language) programmiert wird. Das MIX Development Kit (MDK) [12] von Jose Antonio Ortega Ruiz erlaubt es in einer MIX Virtual Machine MIXAL Programme zu entwickeln und auszuführen. Das MDK enthält ein MIXAL Assembler Inter-face und die erwähnte MIX Virtual Machine mit ihrem Kommandozeilen-Interface. Anders als bei dem Mixal-Projekt [14] verfügt das MDK über Debugging und unterstützt Block-Devices. Außerdem besitzt MDK eine relativ vollständige Dokumentation. Unschön ist nach Aussage von Jose nur, dass MDK im Moment keine grafische Nutzerschnittstelle hat. Daher ist die Entwicklung eines Ncurses - und/oder GTK+/GNOME-Frontends der nächste Schritt. Danach plant er auch MMIX, die von Knuth geplante RISC-basierte Version des MIX, zu unterstützen.
Schluss für heute
So, das war dann mal wieder die Kolumne für diesen Monat. Gerade weil ich in letzter Zeit stark mit der Organisation der FSF Europe und dem GNU Business Network beschäftigt bin, wäre es gut, ein paar Freiwillige zu haben, die mir bei der Themensuche und -sichtung für die Brave GNUWorld zur Hand gingen. Wer Lust hat sich hier einzubringen, der möge sich unter der bekannten Adresse bei mir mir melden [1]. Diese Adresse steht natürlich auch allen anderen offen, die Kommentare, Anregungen, Ideen oder ähnliches loswerden möchten.( tfr) n
Der Autor
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Georg C. F. Greve fasst seit Kernel 0.9 nur noch GNU/Linux an und ist mit dem Xlogmaster zum GNU Projekt gekommen. Ein großer Teil seiner Freizeit geht in seine GNU Aktivitäten als Ansprechpartner für Europa, doch glücklicherweise findet er auch noch Zeit zur C/C++ Programmierung und dank der Unterstützung durch ID-PRO kann er nun an seinem aktuellen Projekt GNU AWACS arbeiten. Seine ursprüngliche Profession ist die Physik und momentan ist seine Hauptaufgabe die fachübergreifende Diplomarbeit mit der Informatik. E-Mails erreichen ihn unter greve@gnu.org.
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