Open Source im professionellen Einsatz

Perspektive Open Source 2008

Die Perspektive Open Source Konferenz ist eine Konferenz für Entscheider aus mittelständischen Unternehmen und dem kommunalen Bereich. Sie findet im Rahmen des Ausstellerbreiches Perspektive Open Source auf der SYSTEMS 2008 in München vom 21. bis 24. Oktober statt. An den vier Veranstaltungstagen werden in halbtägigen Sessions Fragen nach Kosten, technischer Machbarkeit oder Sicherheit von Open-Source-Lösungen an Praxisbeispielen beantwortet. Die sieben Sessions stellen typische Einsatzgebiete vor, in denen mittlere und kleine Organisationen durch freie Software gewinnen können.

>> Anmeldung zur Konferenz über die Webseite der SYSTEMS.

Programm der Perspektive Open Source Konferenz 2008

Dienstag, 21.Oktober 2008

Session 1: Weniger Kosten und mehr Komfort: VoIP im Firmeneinsatz

Session 2: Produktivität und Sicherheit für mobiles Arbeiten

Mittwoch, 22.Oktober 2008

Session 1: Sensible Daten im Unternehmen effektiv schützen

Session 2: Schnelle und sichere Server – mit kostensparenden Open-Source-Tools

Donnerstag, 23.Oktober 2008

Session 1: OpenOffice – Das lizenzkostenfreie Office-Paket

Session 2: „Was kann ich für Sie tun?“ - Erfolgreiches Projekt- und Kundenmanagement

Freitag, 24.Oktober 2008

Session 1: Heterogene IT-Umgebungen optimal in den Griff bekommen

Dienstag, 21. Oktober, Session 1

Weniger Kosten und mehr Komfort: VoIP im Firmeneinsatz

Wer mehr als nur Telefonieren will, stößt mit klassischen Firmen-Telefonanlagen schnell an Grenzen, wo die Kosten den Nutzen übersteigen. Mit VoIP sind die Möglichkeiten größer, hier können mit geringem Aufwand vorhandene Daten-, Computer- und Telefonnetzwerke zusammengeschlossen und zusätzliche Features wie Fax-, Datendienste und ausgefeilte Konferenzfunktionen integriert werden. Der Workshop gibt einen Überblick über die Vor- und Nachteile von VoIP und zeigt konkrete Schritte für eine erfolgreiche Migration. Dabei kommen auch die neuen Möglichkeiten, die nur die computergestützte Telefonie zu bieten hat, nicht zu kurz.

Vorträge:

Zeit

Thema

Sprecher

10:00
Forum B2

Eröffnung der Perspektive Open Source - Begrüßung durch die Messe München

Manfred Salat, Messe München

10:15
Forum B2

Open Source - Vom LAMP Stack zum integrierten Business Model

Donatus Schmid, Sun Deutschland

10:35
Forum B2

Erfolgreiche Migration auf Open-Source - Das LiMux-Projekt der
Stadt München

Karl-Heinz Schneider, Landeshauptstadt München

11:00

Einführung einer Open-Source VoIP Telefonanlage. Entscheidung, Planung, Installation und Konfiguration einer Asterisk, Yate oder FreeSwitch Lösung.
Asterisk hat lange Zeit die Open-Source Telefoniewelt bestimmt. Yate und FreeSwitch wollen diese Vorherrschaft mit besseren Features und einer höheren Stabilität anfechten. Dieser Vortrag gibt einen Einblick in alle drei Lösungen und bespricht die Besonderheiten für den deutschen Markt (z.B. ISDN und Sprachbausteine).

Stefan Wintermeyer, AMOOMA

12:00

Best Practice Vortrag: Erfolgreiche Migration auf VoIP bei der Stuttgarter Lebensversicherung
Seit 2006 setzt die Stuttgarter Versicherungsgruppe mit rund 800 Mitarbeitern deutschlandweit auf Open Source-Telefonie mit Asterisk. Dieser Vortrag vermittelt die Erfahrungen aus diesem Migrationsprojekt, von den ersten Plänen bis heute:

  • Welche Vorteile bringt VoIP? Und warum Open Source?
  • Was muss bei der Planung beachtet werden?
  • Wie sicher und zuverlässig ist die VoIP-Anlage?
  • Wie unterscheiden sich die Kosten von einer herkömmlichen Lösung?
  • Wie hoch ist der Wartungsaufwand?

Siefried Langauf, Stuttgarter Lebensversicherung.

Dienstag, 21. Oktober, Session 2

Produktivität und Sicherheit für mobiles Arbeiten

Das mobile Internet wird immer zum Standard. Smartphones, Handhelds, Pocket PCs, Subnotebooks und Laptops gehören fast schon zur normalen Büro-Ausstattung. Aber wie arbeiten mobile Mitarbeiter damit? Wie halten Groupware- und Fileserver die Daten auf den kleinen Begleitern aktuell? Was fast immer auf der Strecke bleibt, ist der Aspekt Security. So ein kleines Gerät geht schnell verloren und damit sind auch sensible Daten in Gefahr. Wie schützen Admins Ihre Unternehmen vor Angriffen, Lauschern und Dieben?

Vorträge:

Zeit

Thema

Sprecher

13:30

Einführung

 

14:00

Mobiles Internet kann auch sicher sein: Sichere Verbindung zur Firma von unterwegs mit dem Open-Source-Tool OpenVPN
Die Freie VPN-Technologie OpenVPN bietet viele Funktionen, die sich vor allem für Laptopbenutzer interessant sind. Mit der richtigen Einstellung surfen mobile Geräte unterwegs sicher verschlüsselt durchs Netz, egal ob sie gerade über WLAN, GPRS, UMTS, Bluetooth oder das LAN im Internetcafe aufs WWW
zugreifen. Auf dem zentralen Server dazu stellt der Admin Firewallregeln ein und verwaltet den Zugriff. Mit Push-Optionen ändert er sogar die Einstellungen des Clients, ohne sich auf dem Laptop einzuloggen. die Änderungen werden automatisch wirksam, sobald sich der Aussendienstler sich wieder im VPN anmeldet.

Markus Feilner, Linux-Magazin

15:00

Immer auf dem neuesten Stand: Remote Daten mit der Groupware, dem Mail- oder File-Server abgleichen
Der mobile Zugriff auf Mails, Adress-Daten Termine und Dateien wir immer wichtiger. Bisher stand diesen Funktionalität fast ausschliesslich in der proprietären Software-Welt zur Verfügung. Im Rahmen des OpenMapi.org Projekte haben einige europäische Firmen eine Kooperation gestartet, um deartige Funktionen auch auf OpenSource Basis anbieten zu können.
Der Vortrag geht kurz auf die grundsätzlichen Ziele des Projektes ein und zeigt des aktuellen Stand in Sachen mobiler Kommunikation. Als Endgeräte kommen iPhones und Blackberries zum Einsatz.

Thomas Uhl, Topalis

16:00

Terminalserver: Unterwegs arbeiten wie im Büro
Dieser Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der
Technik des Terminalservers NoMachine, einen Ausblick auf die kommende Release 4 sowie einen Einblick in spannende und anspruchsvolle Kundenprojekte rund um NoMachine.
Die exklusive X-Protokoll-Kompression von NoMachine und ein integrierter Satz von Proxy-Agenten reduzieren die Anzahl der Datenpakete, die zwischen Client und Server ausgetauscht werden müssen und führen eine strikte Datenflusskontrolle durch. Auch in Netzwerken mit hoher Latenz und niedriger Bandbreite ist es so möglich, komplette grafische Oberflächen und Anwendungen über bezahlbare Netzwerkverbindungen bis zum Anwender zu bringen.

Harald Milz, Millenux

Mittwoch, 22.Oktober, Session 1

Sensible Daten im Unternehmen effektiv schützen

Für die Sicherheit im Unternehmen drohen neben dem Mail- oder Dateiserver noch viele weniger offensichtliche Gefahren: Falsch konfigurierte Wifi-Acces-Points, geleaste Kopierer mit interner Festplatte oder Server-Räume ohne Zugangskontrolle. Wie Admins und IT-Manager mit Penetration Test diese Sicherheitslücken in der eigenen Firma aufspüre und Daten vor fremdem Zugriff effektiv schützen, zeigt diese Session.

Vorträge:

Zeit

Thema

Sprecher

09:30

Einführung

 

10:00

Wie sicher ist das Firmennetz? Penetration Tests in kleinen und mittleren Unternehmen selber durchführen
Der Vortrag beleuchtet grundlegende Sicherheitsprobleme in kleinen und mittleren Netzwerkumgebungen. Darüber hinaus werden die Möglichkeit der selbständigen Durchführung von Penetrations-Tests beschrieben und diskutiert.

Michael Schaefer, ERNW

11:00

Information Exchange Gateways: Sicherheit von sensiblen Daten im Unternehmen
Viele Unternehmen besitzen eine umfangreiche Sammlung von elektronischen Daten, die bei einer ungewollten Veröffentlichung Schaden für das Unternehmen darstellen können. Doch oft liegt jedoch zwischen dem Schutz und der unabsichtlichen Veröffentlichung nur ein einfacher Klick mit der Maus in einem E-Mail-Programm. Dies führt zu der Frage, wie solche sensiblen Daten effektiv geschützt werden können?
Information Exchange Gateways stellen einen Lösungsansatz dar, den Schutz von sensiblen Dokumenten in einer Organisation wie beispielsweise einem Unternehmen zu verbessern. Der Vortrag stellt das Konzept von Information Exchange Gateways am Beispiel der Secure-Exchange-Gateway-Plattform (SEG) des BSI vor.

Oliver Zendel, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

12:00

Rechtliche Aspekte der Datensicherung: NDAs mit Dienstleistern und Datenschutzbestimmungen für Mitarbeiter

Sabine Sobola, Paluka Sobola & Partner

Mittwoch, 22.Oktober, Session 2

Schnelle und sichere Server – mit kostensparenden Open-Source-Tools

Was in großen Rechenzentren längst Standard ist kommt in vielen kleinen und mittleren Unternehmen aus Kostengründen oft nicht zum Einsatz: Monitoring, professionelle Backups und eine wirksame Bekämpfung von Spam und Viren. Mit freier Software können auch kleine Unternehmen High-End-Technologien nutzen und so die Sicherheit und Zuverlässigkeit ihrer Server erhöhen.

Vorträge:

Zeit

Thema

Sprecher

13:30

Einführung

 

14:00

Monitoring: Mit Open-Source-Tools alle Server im Unternehmen zentral überwachen
Nagios ist eine sehr leistungsfähige Software zur Überwachung von Netzwerken und IT Umgebungen. Es hilft Administratoren, IT Probleme frühzeitig zu erkennen und teilweise sogar komplett zu vermeiden. Sobald eine Abweichung vom hinterlegten Soll Zustand erkannt wird, sendet Nagios eine Benachrichtigung, beispielsweise als eMail, SMS oder sogar Telefonanruf. Durch die integrierten Reportingfunktionen lassen sich quantitative Aussagen zur Verfügbarkeit von Servern und Diensten erstellen.
Bereits im Standardumfang von Nagios sind sehr viele Überwachungsmöglichkeiten enthalten und es kann außerdem durch sogenannte Plugins sehr stark erweitert werden. Der Vortrag gibt einen Grundüberblick über Nagios, stellt die wichtigsten Konzepte vor und zeigt auch, wie Nagios durch weitere Zusatztools zu einer umfangreichen Systems Management Lösung erweitert werden kann.

Julian Hein, Netways

15:00

Backups: Wie man Daten richtig sichert und wieder einspielt
In dem Vortrag werden sowohl kommerzielle als auch nicht-kommerzielle Lösungen für Backup und Restore unter Linux vorgestellt. Das besondere Augenmerk richtet sich auf die Unterschiede der einzelnen Möglichkeiten. Des Weiteren werden die jeweiligen Stärken und Schwächen der Lösungen unter die Lupe genommen und die spezifischen Einsatzmöglichkeiten erörtert. Zur Veranschaulichung werden exemplarisch zwei verschiedene Einsatzmöglichkeiten aus den Bereichen, Backup/Restore im Rechenzentrum und SOHO (Small Office, Home Office), beschrieben.

Reiner Rottmann, Atix

16:00

Spam, Viren und Spyware: Wie man die Malware-Flut in den Griff bekommt
Welche Gefahren verbergen sich in der E-Mail- und Web-Kommunikation?

  • Technische Aspekte und Bedrohungen aus der Welt der Cyber-Kriminellen veranschaulicht an aktuellen Beispielen aus der Praxis sowie
  • Wege der Gefahren-Abwehr durch mehrschichtige und reputationsbasierte Gateway-Lösungen.

Achim Kraus, Ironport

Donnerstag, 23.Oktober, Session 1

OpenOffice – Das lizenzkostenfreie Office-Paket

Das beliebte OpenOffice ist eine komplette Office-Suite, die den Vergleich mit Microsoft Office nicht scheuen muss und die proprietäre Konkurrenz in vielen Bereichen sogar weit übertrifft. Dieses Session zeigt, wie mit die freie Formatvorlagenverwaltung der Stadt München namens WollMux OpenOffice-Vorlagen effizient verwaltet, was OpenOffice im Netzwerk bieten kann und wie man erfolgreich von Microsoft Word zu OpenOffice Writer migriert.

Vorträge:

Zeit

Thema

Sprecher

09:30

Einführung

 

10:00

OpenOffice-Vorlagen verwalten mit der freien Software WollMux der Stadt München
Seit die Stadt München ihr Formularsystem "Wollmux" unter der EuPL (das europäische Pendant zur GPL) veröffentlicht hat, ist es auch außerhalb der Münchner Stadtverwaltung möglich, Formulare bequem und fehlertolerant unter Openoffice zu verwenden. Egal, ob Serienbriefe, Urlaubsanträge, Arztkosten- oder Anwaltshonorarabrechnungen, jedes Formular ist nur wenige Mausklicks entfernt. Zusätzlich gibt es ein erweitertes Textbausteinsystem und - nicht zuletzt - die kontextabhängige, auf Plausibilität testende Formularausfüllhilfe. Für Alle, die oft Formulare benötigen, das Programm der Wahl.

Oliver Rath, Münchner Gentoo Linux User Group

11:00

Von Microsoft Word nach OpenOffice Writer - ausgetretene Pfade oder abenteuerliche Expedition?
Um es vorwegzunehmen: Es ist keins von beiden ... Jedoch gibt es inzwischen genügend Beispiele aus Wirtschaft und Verwaltung, aus denen man Best Practises ableiten kann. Dies soll Thema des Vortrags sein, von speziellen Projekterfahrungen einer Migration hin zu allgemeinen Vorgehensweisen. Welche technischen Fragen stellen sich bei einer Migration, mit welchen Werkzeugen kann ich arbeiten, wie bereite ich mich auf eine Migration vor und was ist nach der Umstellung? Welche Rolle spielen die Dokumentenformate und was mache ich mit meinem vorhandenen Dokumentenstamm? Diese und weitere Fragen werden auf Basis konkreter Projekte im Vortrag bearbeitet.

Lothar Becker, .riess applications

12:00

OpenOffice im Netzwerk – Verteilung, Installation und Konfiguration
Oftmals stehen Administratoren vor dem Problem, OpenOffice zentral im Netzwerk verteilen zu müssen und dabei eine sinnvolle Vorkonfiguration des Programms durchzuführen. Was viele nicht wissen: OpenOffice bietet vielfältige Möglichkeiten dazu. Über fertige Softwarepakete kann die Installation unter Linux oder Windows ganz einfach den eigenen Wünschen entsprechend zentral im Netzwerk durchgeführt werden, ohne das Programm neu zu paketieren. Für die Konfiguration stellt OpenOffice umfangreiche Konfigurationsdateien im XML-Format bereit, die sich sogar an eine LDAP-Datenbank anbinden lassen und plattformunabhängig sind, wobei Einstellungen zentral oder benutzerspezifisch vorgenommen werden können.
Dieser Vortrag zeigt exemplarisch einige Möglichkeiten auf, OpenOffice.org zentral im Netzwerk zu installieren und geht auf die vielfältigen Möglichkeiten ein, wie das Programm konfiguriert und gewartet werden kann. Er ist sowohl für Einsteiger geeignet, die von Softwareverteilung wenig bis nichts wissen, wendet sich aber auch an Fortgeschrittene mit komplexen Systemen und heterogenen Netzwerken.

Florian Effenberger, OpenOffice.org

Donnerstag, 23.Oktober, Session 2

Was kann ich für Sie tun?“ - Erfolgreiches Projekt- und Kundenmanagement

Die Kunden einer Firma sind das größte Kapital. Dennoch vernachlässigen gerade kleine Unternehmen das Kunden- und Projektmanagement oft sträflich. Das Ergebnis ist ein erhöhter Zeitaufwand und der Verlust wertvoller Informationen oder Aufträgen. Mit Open-Source-Tools lassen sich professionelle Lösungen zum Kunden und Projektmanagement umsetzen, die den Administrationsaufwand für kleine Unternehmen gering halten. Welche Möglichkeiten es gibt und was es zu beachten gilt zeigt diese Session.

Vorträge:

Zeit

Thema

Sprecher

13:30

Einführung

 

14:00

CRM-Light: Schlankes Projektmanagement mit Open Source
Anhand praktischer Beispiele wird dargelegt welche Wesentlichen Faktoren erfolgreiche und erfolglose CRM Projekte unterscheiden und auch welche Rolle Open Source Lösungen im CRM Umfeld dabei spielen und welche funktionale Abdeckung man sich von einer Open Source Lösung wie SugarCRM erwarten kann. Einer der entscheidenden Faktoren ist dabei auch das Management der Organisation und der Prozesse das begleitend zu einer Systemeinführung erfolgen muss um den Nutzen aus einem Werkzeug wie einem CRM System zu ziehen. Ebenso liegt der Fokus auf der Erweiterbarkeit derartiger System und damit der Möglichkeit eines Unternehmen mit der Lösung gemeinsam zu wachsen und Schritt für Schritt mehr Nutzen daraus zu ziehen.

Dr. Christian Knoll, KINAMU

15:00

OTRS: Mit dem Open Ticket Request System Kundenkontakte verwalten
Der Vortrag betrachtet das freie Service Management System OTRS mit seinen Möglichkeiten und seinem Nutzen für eine Organisation. Dabei kann eines festgehalten werden: OTRS ist mehr als ein Ticketsystem - es bietet Service Management Funktionalitäten und Vorgangsbearbeitung.
Im Vortrag wird gezeigt, dass das Einsatzpotential von OTRS weitaus größer ist und über den ursprünglichen IT-Sektor hinaus geht. Mit sinnvollen Anpassungen und unter Ausnutzung der Konfigurierbarkeit des Systems ist OTRS bereit für den Kundenservice und das proaktive Kundenmanagement. Es wird an Hand von Beispielen illustriert, wie ein Nutzungsszenario im Kundenservice aussehen kann, welchen Nutzen sowohl die Kunden als auch die Serviceorganisationen und Unternehmen haben.

Rico Barth, c.a.p.e.IT

16:00

Kundenwert orientierte Vertriebssteuerung: Best Practive Vortrag über erfolgreiche Umsetzungen von CRM-Lösungen
Der Vortrag behandelt die Open Source-Thematik im Allgemeinen und geht speziell auf die drei Lizenz-Editionen von SugarCRM – Community, Professional und Enterprise – ein. Anhand eines konkreten CRM-Projektes des Hausherstellers WeberHaus erfahren Sie mehr über Besonderheiten bei der Planung, Umsetzung, Einführung und Wartung eines Open Source Systems im Enterprise-Umfeld. Das WeberHaus-CRM wurde 2007 mit dem 1. Preis im CRM Best Practice Award prämiert.

Mirco Müller, Insignio

Freitag, 24.Oktober, Session 1

Heterogene IT-Umgebungen optimal in den Griff bekommen

Unterschiedliche Betriebssysteme, inkompatible Schnittstellen oder uneinheitliche Datenformate sind häufig das Hauptproblem in vielen Unternehmensnetzen. Dieser Workshop bietet Lösungsansätze, wie sich mit Open-Source-Tools eine erfolgreiche Systemintegration für fast beliebige Client-Systeme erreichen lässt.

Vorträge:

Zeit

Thema

Sprecher

09:30

Einführung

 

10:00

Business Intelligence für den Mittelstand mit Open Source
Die folgende Präsentation umfasst die verschiedenen Möglichkeiten von Business Intelligence im Open Source - Bereich sowie Wege und Chancen für einen erfolgreichen Einsatz von BI-Tools im Mittelstand. Durch starken Wettbewerb im Umfeld von Business Intelligence -Lösungen finden sich zunehmend mehr leistungsstarke und für den produktiven Einsatz taugliche frei einsetzbare Open Source Business Intelligence Lösungen am Markt. Im Analysebereich sowie im Reporting kann inzwischen unter mehr als einem Open Source Anbieter das passende Tool gewählt werden. In vielen Fällen steht die Entscheidung für Open Source bereits fest, jedoch bedarf einer Gegenüberstellung der einzelnen Tools, damit die Frage nach der optimalen Lösung beantwortet werden kann. Neben leistungsstarken Reporting-Lösungen wie BIRT, stellen Anbieter wie Pentaho und Jasper neben funktionsreichen Reporting-Lösungen auch ganze BI-Suiten zur Verfügung, welche sich ganzheitlich, mit eigenem Web-Frontend und der Möglichkeit zur Authentifizierung, in bestehende Architekturen einbinden lassen. Ein Vergleich dieser Lösungen zeigt, dass alle drei Anbieter genügend Funktionsumfang für einen professionellen Einsatz bieten und nur im Zusammenhang mit den speziellen Anforderungen eines Unternehmens die optimale Lösung dieser drei Anbieter gewählt werden kann. Diese vorgestellten Open Source Lösungen erleichtern einen kostengünstigen Einstieg für den Mittelstand in die Möglichkeiten der Business Intelligence und bieten auch für große Unternehmen genügend Anreize bestehende Systeme zur Auswertung von Daten mit Open Source ablösen zu wollen.

Konstantin Böhm, Ancud

11:00

Systemintegration zwischen CRM, ERP und Groupware
Es wird ein Integrationsszenario zwischen CRM, ERP und Groupware skizziert, wie es auch in der Praxis als häufige Konstellation anzutreffen ist. Der Vortrag beleuchtet den Nutzen aus der Datenintegration, beste Vorgehenweisen und vermeidbare Fallstricke bis zum Fazit, dass bei der Integration von Führungssystemen vor alles eines im Projektteam vorherrschen sollte: Pragmatismus.

  • Welche Nutzen bringt eine Datenintegration zwischen Systemen?
  • Wie sieht ein typisches Integrationszenario für den Datenaustausch zwischen CRM, ERP und Groupware aus?
  • Welche Herausforderungen aus technischer und organisatorischer Sicht treten im Verlauf einer Integrationsprojekts häufig auf?
  • Welche beste Vorgehensweisen leiten sich daraus ab?
  • Welche Ressourcen sind für ein Integarionsprojekt einzuplanen?

Clemens von Dincklage, MyCRMSPACE

12:00

Open Source ist "Enterprise-ready": Integration freier Lösungen verläuft meist unproblematischer aufgrund offener Standards und Schnittstellen
Quelloffene Software ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken: Webserver, Datenbanken, mobile Geräte und Spezialanwendungen verwenden in maßgeblichem Umfang Open-Source und sind in einigen Bereichen als Marktführer etabliert. Bei der Einführung einer spezifischen Software steht aber nicht das Lizenzmodell im Vordergrund, sondern Tauglichkeit, Funktionstüchtigkeit und Wirtschaftlichkeit der angestrebten Lösung. Ist das Siegel "Open Source" dennoch von Bedeutung für IT-Entscheider? Und was ist eigentlich "enterprise-ready"? Abseits der vermeintlich naheliegenden Kostenersparnis beleuchtet der Vortrag die Grundgedanken von Open-Source und zeigt, dass neben den unmittelbaren Effekten freier Lizenzen, die Community-Bildung um eine Anwendung in Kombination mit einem starken freien Markt, dem Anspruch "enterprise-ready" häufig näher kommt, als dies bei proprietären Anwendungen der Fall ist.

Christian Theune, DZUG e.V.

>> Anmeldung zur Konferenz über die Webseite der SYSTEMS.

Ausgabe 10/2016

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