Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 11/2017
© belchonock, 123RF

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Thermodrucker für Labels, Kassenbons & Co.

Heiße Labels

Es muss nicht immer ein moderner und teurer Thermodrucker sein – auch betagtere Modelle bringen Adressen und Quittungen auf ausreichend breites Papier. Mit etwas handwerklichem Geschick, ein paar Bash-Befehlen und einem Python-Skript gelingt die Zusammenarbeit mit Linux.

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Laser- und Tintenstrahldrucker haben in vielen Firmen und Privathaushalten die älteren Nadel- und Thermodrucker längst verdrängt. Letztere kommen immer noch in medizinischen Messgeräten, beim Erstellen von Kassenbons, Parkscheinen, Fahrkarten und Versandetiketten zum Einsatz. Thermodrucker dominieren also vor allem die Bereiche, wo kein Farbdruck erforderlich ist.

Thermodrucker haben wenige bewegliche Teile, oft nur eine Transportrolle aus Gummi. Daher ist die Lebensdauer dieser Geräte deutlich höher als die von anderen Druckern. Auch beim Materialverbrauch sind Thermodrucker sparsam. Sie benötigen keine Tinte, kein Farbband und keinen Toner. Ihre "Tinte" ist praktischerweise gleich ins Papier integriert – die Geräte heizen mit ihrem Druckkopf das hitzeempfindliche Thermopapier an den zu bedruckenden Stellen punktuell auf und machen so den schwarzen Farbstoff sichtbar.

Zwei Seiten

Nicht nur kleinere Unternehmen, sondern auch Heimanwender, die häufig Pakete verschicken, profitieren von Thermodruckern. Zwar gibt es Etiketten auch auf A4-Trägerpapier für Laser- und Tintenstrahldrucker, das Arbeiten damit kann aber mühsam sein und die Tinte ist im Normalfall nicht wasserfest. Drucken Anwender auf einem Blatt mit zwei Etiketten nur eines davon, dann gilt es, dieses vom Papier abzuziehen, das Trägerpapier mit dem noch nicht beschrifteten Label andersherum in den Drucker einzulegen und beim nächsten Druckvorgang zu hoffen, dass es keine Probleme beim Einzug gibt.

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