Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 10/2017

Als deutscher Linux-Pionier gestartet feiert Suse nun 25-jähriges Jubiläum

Grüner Mythos

Im September 1992 gründeten Roland Dyroff, Thomas Fehr, Burchard Steinbild und Hubert Mantel die "Software und System-Entwicklung". Zum 25-jährigen Bestehen des bis heute bedeutendsten deutschen Linux-Unternehmens blickt das Linux-Magazin auf die sehr wechselvolle Suse- und damit Linux-Geschichte.

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Bei der Gründung der "S.u.S.E GmbH" [1] in Fürth fanden sich vier Enthusiasten zusammen. Das studentische Gründerteam verfolgte dennoch Ziele, die sich nicht von denen anderer Firmengründer unterschieden, wie sich Hubert Mantel (Abbildung 1) erinnert: "Wir träumten von Unabhängigkeit und der Möglichkeit, selbstbestimmt zu arbeiten. Und natürlich sollten wir davon auch leben können, was ja gerade in der Anfangszeit mehr als schwierig ist. Allerdings brauchten wir da auch fast kein Geld privat, da wir jahrelang Wochenarbeitszeiten von bis über 100 Stunden hatten."

© Marcus RückertAbbildung 1: Hubert Mantel ist einer der vier Suse-Gründer.

Timing

Für Hubert Mantel bestand das Erfolgsrezept der Suse GmbH aus der richtigen Kombination aus Fleiß, Talent und vor allem auch Glück. Das habe es gebraucht, um nicht nur das Richtige zu tun, sondern auch den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. "Gut für uns war auch, dass wir insgesamt vier Gründer (Abbildung 2) waren. Das heißt, im Endeffekt hatten wir acht Vollzeitmitarbeiter."

© Suse/IHK MittelfrankenAbbildung 2: Burchard Steinbild, Hubert Mantel, Roland Dyroff, Thomas Fehr (von links) bekommen 1997 den IHK Gründerpreis Mittelfranken verliehen.

Wie Hubert Mantel sich erinnernd gesteht, ist das Vierergespann sehr blauäugig an das Thema herangegangen. "Wir sind zumindest anfangs mit genau der richtigen Geschwindigkeit gewachsen, sodass wir sehr lange ohne Investoren ausgekommen sind."

[...]

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