Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 09/2017
© Dusit Panyakhom, 123RF

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Restful-APIs in der Praxis

Die reine Lehre

Internetanbieter vermarkten ihre offenen Schnittstellen oft als Restful. Doch trifft dies auf die APIs wirklich zu, zumal kein Standard existiert? Das Linux-Magazin stellt beispielhaft einige REST-Anbieter vor und schaut, wie nah ihre API-Architekturen dem REST-Prinzip kommen.

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REST ist ein Designprinzip für Programmierschnittstellen. Es handelt sich weniger um einen konkreten Standard, sondern eher um eine Sammlung von Leitlinien für den Entwurf von Webschnittstellen. REST schreibt sich auf die Fahnen, Hypermedia konsequent zu nutzen, um einen Webservice maximal zu skalieren und so flexibel wie möglich zu gestalten. Dem theoretischen Überbau zu REST widmete bereits das Linux-Magazin 06/17 einen längeren Beitrag [1].

Wer das Prinzip erst einmal erlernt hat, dem fällt das Einarbeiten in neue REST-Schnittstellen leichter. Anbieter profitieren von REST, wenn sie offene Schnittstellen möglichst rasch verbreiten und so für viele Entwickler attraktiv machen wollen.

Allerdings erfordert ein Restful-API zugleich Disziplin beim Entwurf, was einige Anbieter dazu veranlasst, eine Abkürzung über proprietäre Formate und Funktionsaufrufe zu nehmen. Denn das Einbinden von Standards braucht Zeit und nicht jeder Entwickler und jedes Unternehmen brechen in lauten Jubel aus, wenn sie die Dokumentation ergänzen oder zusätzliche Abstraktionsschritte einbauen müssen.

[...]

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