Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 09/2017
© aberration, 123RF

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Mit Open Stack eine AWS-Cloud imitieren

Ähnlich attraktiv

Auf Brautschau nach einer möglichst ganzheitlichen Alternative zu Amazons As-a-Service-Universum kommt niemand umhin, die Attraktivität von Open Stack zu bemerken. Oder ist das zu hoch gestapelt?

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AWS soll es nicht sein, seine Funktionen möchte man aber doch nutzen und sie auch den eigenen Cloudanwendern zur Verfügung stellen? Dann bietet sich ein anderer und zugegebenermaßen deutlich beschwerlicherer Weg an: Mit Open Stack lassen sich Cloud-Computing-Umgebungen bauen, die zumindest auf dem Papier ähnliche Funktionen wie AWS anbieten. Aber funktioniert das wirklich? Wo nimmt der Admin in solchen Setups Abstriche in Kauf? Wie hoch ist der Aufwand? Solchen Fragen geht das Linux-Magazin in diesem Artikel nach.

Installationsaufwand

Wer als Kunde AWS-Dienste in Anspruch nehmen möchte, ist schnell am Ziel: Nach dem Anlegen eines AWS-Benutzerkontos geht es im Grunde direkt los. Bei einer eigenen Open-Stack-Cloud ist das Prozedere naturgemäß umfangreicher. Für einfache Endanwender lohnt sich der Aufwand kaum, sehr wohl aber für Anbieter von IT-Produkten und ISPs: Eine laufende Open-Stack-Cloud lässt sich mit ihren verschiedenen Diensten prima als Amazon-Ersatz vermarkten.

In den vergangenen Jahren hat sich aber auch einiges getan, sodass Open Stack heute nicht mehr ganz so viele Schmerzen verursacht wie in der Vergangenheit. Trotzdem: Wer auf der grünen Wiese mit der Planung eines Open-Stack-Setups beginnt, hat viel Arbeit vor sich und muss Mühe sowie Zeit investieren. Die Distributionen von Red Hat, Suse, Canonical oder Mirantis helfen zweifellos dabei, alles im erträglichen Rahmen zu halten. Sie täuschen aber auch nicht darüber hinweg, dass Open Stack hochkomplex ist und vermutlich bleiben wird.

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