Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 07/2017
© cheskyw, 123RF

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Vicinity etabliert Interoperabilität als Service im IoT

Mit- statt durcheinander

Bis zum Jahr 2020 wird es über 50 Milliarden smarte Geräte im Internet geben, die miteinander reden sollen. Das Projekt Vicinity versucht Ordnung in den Wildwuchs zu bringen.

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Die technische Vernetzung all der intelligenten Geräte Im Internet of Things ist nur die unterste Ebene, auf der weitere aufbauen, die ganz neue Anwendungen ermöglichen, indem sie Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen (Domänen) wie Gebäude, Energie, Arbeit, Verkehr oder Sicherheit verknüpfen (Abbildung 1). Es entstehen Value-added Services, bei denen der Nutzer aber immer noch die Hoheit über seine Privatsphäre behalten soll.

Abbildung 1: Eine Architekturübersicht des Vicinity-Projekts.

Dafür sind an erster Stelle offene Standards erforderlich. Beim IoT/M2M-Workshop des European Telecommunications Standards Institute (ETSI, [1]) 2016 in Sophia Antipolis nahe dem französischen Valbonne wurde die Schätzung veröffentlicht, dass offene Standards im Internet der Dinge das Wachstum um 27 Prozent beschleunigen und die Kosten um 30 Prozent verringern können.

Interoperabilität als Service

Das Projekt Vicinity [2], das 15 Institutionen aus neun Ländern vorantreiben, fördert die EU innerhalb des Programms Horizont 2020. Es möchte zum Internet der Dinge durch eine Plattform beitragen, die unabhängig von Geräten und Standards Interoperabilität als Service bietet. Dabei etabliert es das Konzept einer virtuellen Nachbarschaft, die dezentral und Domänen-übergreifend organisiert ist und in der die Anwender selber, ähnlich wie in einem sozialen Netzwerk, entsprechend ihren Bedürfnissen Geräte und Standards einbringen können. Dabei sollen sie die volle Kontrolle über ihre Daten behalten, auch über die Grenzen einzelner Domänen hinaus.

[...]

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