Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 07/2017
© Mykola Kokaryev, 123RF

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Die neue Mirantis Cloud Platform 1.0 unter der Lupe

Administration im Angebot

Mirantis stampft seine Open-Stack-Distribution und das Deployment-Werkzeug Fuel ein und platziert in Zukunft einen hybriden Ansatz aus Open Stack und Kubernetes in die Auslage. Das Linux-Magazin hat sich die Mirantis Cloud Platform 1.0 genauer angesehen.

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Mirantis ist längst nicht mehr nur den eingefleischten Cloudentwicklern und Admins ein Begriff, das amerikanische Unternehmen kennen mittlerweile selbst jene, die sich mit der Cloud nur am Rande beschäftigen. Schließlich ist es dem Unternehmen gelungen, sich mit seinem Produkt Mirantis Open Stack neben den großen Linux-Anbietern wie Suse, Red Hat oder Canonical am Markt zu etablieren. Selbst Großaufträge wie die Einführung einer Cloud bei Volkswagen hat die Firma den etablierten Herstellern vor der Nase weggeschnappt. Eigentlich, so mag es scheinen, ist in Sunnyvale in Kalifornien alles in Ordnung.

Umso erstaunter war mancher Beobachter, als Mirantis Anfang April ein völlig neues Produkt – Mirantis Cloud Platform – an- und Mirantis Open Stack samt dem Installer Fuel [1] zugleich abkündigte. Was war geschehen? Stimmt Mirantis in den Chor jener ein, die Open Stack schon das Ende seiner Hoch-Zeit voraussagen, und orientiert sich um? Grund genug, sich die Mirantis Cloud Platform (MCP) und ihre Ziele genauer anzuschauen.

Open Stack ist mühsam

Die Ursachen für den vermeintlichen Gesinnungswandel bei Mirantis reichen weit in die Vergangenheit zurück. Lange Zeit hat Mirantis stolz behauptet, als einzige Firma am Markt "Pure Play Open Stack" zu verbreiten. Gemeint war, dass das Open Stack von Mirantis tatsächlich weitestgehend ohne Secret Sauce auskam, während andere Hersteller an ihren Open-Stack-Distributionen nach Belieben herumpatchten. Was vom Linux-Kernel manchem Admin bereits leidlich bekannt ist, fand bei Open Stack nahtlos seine Fortsetzung. Stets ging die Entscheidung für eine fertige Open-Stack-Distribution mit einem klassischen Lock-in beim jeweiligen Hersteller einher.

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