Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 07/2017
© Gary Blakeley, 123RF

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IoT-Kommunikation mit dem Adafruit-IO-API

Dinge im Gespräch

Über den Adafruit-IO-Webservice kommunizieren IoT-Sensoren und -Clients mit Hilfe eines REST-API über das Internet. Der Artikel zeigt, wie die nicht-menschlichen Akteure in der Praxis zusammenarbeiten und wie die Daten per Skript auf den Linux-Desktop gelangen.

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Biologen würden wohl von einer Symbiose sprechen, um die Beziehung technikaffiner Menschen mit elektronischen Sensoren und Mikrocontrollern zu beschreiben. Ihnen hilft heute ein ganzer Zoo elektronischer Systeme durch den Alltag, steuert ihre Heizung, dimmt das Licht, kocht Kaffee oder sorgt dank Fehlfunktionen oder Sicherheitsmängeln für unterhaltsame Stunden [1]. Wer aber in die Tiefen der Elektronik und Mikrocontroller eintauchen möchte, braucht Enthusiasmus und elektronisches Grundwissen. Am Geldbeutel scheitert es heute hingegen nicht mehr unbedingt.

Tritt auf: Arduino

Die Entwicklung der Arduino-Plattform [2] schlug vor etwas mehr als zehn Jahren für ein größeres Publikum endlich eine auch finanzielle Brücke in das Paralleluniversum elektronischer Sensoren. Das kompakte und günstige Experimentier-Board lässt sich in C++ programmieren. Zeitgleich gründete die amerikanische Ingenieurin Limor Fried, auch bekannt als "Ladyada", das Unternehmen Adafruit Industries [3]. Ihr Ziel: Den Umgang mit elektronischen Komponenten zu vereinfachen.

Adafruits kompakte Platinen fassen elektronische Baugruppen zu handlichen Breakout-Boards zusammen und ersparen dem Nutzer die sonst notwendigen Lötarbeiten. Selbst für komplexe Schaltungen und das Auslesen von Sensoren auf Basis von Industrieprotokollen wie I2C oder SPI braucht es nicht mehr als ein Programm in C++ und die passenden Bibliotheken.

[...]

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