Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 06/2017
© Fotograf, 123RF

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Neue Version 5.1 von Ruby on Rails

Wie auf Schienen

Läuft alles nach Plan, setzen die Ruby-on-Rails-Macher Ende April 2017 die neue Version 5.1 aufs Gleis. Die liebt Javascript und hat unter anderem den flinken Javascript-Paketmanager Yarn an Bord. Zudem kann sie dank eigener Javascript-Bibliothek erstmals auf Jquery als Default-Option verzichten.

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Ende April, zur Rails Conf 2017 [1], wollen die Macher des Webframeworks Ruby on Rails (RoR) Version 5.1 veröffentlichen. Galt zur 5.0er Release noch Action Cable zur Websocket-Nutzung als große Innovation, geht Rails nun einen Schritt vorwärts und bindet Javascript besser in die Entwicklung ein. Größte Neuerung von RoR 5.1 ist die Integration des Javascript-Paketmanagers Yarn [2]. Dass der im Hintergrund die Fäden zieht, dürfte Umsteigern schnell auffallen. Warteten sie beim Vorgänger NPM noch eine gefühlte Ewigkeit auf den Download von Paketen, puffert Yarn diese jetzt lokal. Das dürfte insbesondere Bahncard-100-Vielfahrer erfreuen.

Ein Paukenschlag beim Thema Javascript ist der Verzicht auf Jquery [3] in der Standardversion. Rails deckt die absolut notwendigen Funktionen jetzt mit einer platzsparenden eigenen Javascript-Bibliothek ab. Das spart beim initialen Download im Schnitt rund 100 KByte und ist somit wichtig für eine gute Webperformance. Wer weiterhin mit Jquery arbeiten will (das dürften die meisten sein), kann das mit Yarn einfach installieren: »bin/yarn add jquery« . Danach bindet der User Jquery noch mit der Zeile »//= require jquery« in der Datei »app/assets/javascripts/application.js« ein, den Rest übernimmt die Asset-Pipeline.

Fans von Webpack dürften sich im Übrigen darüber freuen, dass mit dem Webpacker Gem und dem Schalter »--webpack« nun standardmäßig eine einfache Nutzung von Webpack bereitsteht.

[...]

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