Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 05/2017
© Yury Gulakov.jpg, 123RF

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All-in-one-Mailserver

Alles im Kasten

Einen All-inclusive-Mailserver versprechen die Macher von Mail in a Box. Damit auch unbedarfte User damit elektronische Post verschicken, soll er auch einfach aufzusetzen sein. Das macht neugierig: E-Mail-Kenner Patrick Koetter wirft für das Linux-Magazin einen ausführlichen Blick in den Briefkasten.

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Mail in a Box [1] ist ein All-in-one-Mailserver mit Support für SMTP, POP, IMAP, dazu Antispam, Kalender- und Adressbuchfunktion sowie ein Webmail-Client. Dienste sichert er über eigene oder Let's-Encrypt-Zertifikate [2] und sogar DANE/DNSSEC [3] ab.

Joshua Tauberer rief das Projekt 2013 gemeinsam mit Mitstreitern ins Leben. Es richtet sich ausdrücklich an Laien, die dennoch "einen guten Mailserver" betreiben wollen. Mail in a Box will dezentralisieren, zugleich innovativ sein und die Privatsphäre verbessern. Konsequenterweise erscheint die Software unter Public-Domain-Lizenz (CC0 1.0) – alle Rechte gehen an die Öffentlichkeit.

Unboxing

Mail in a Box verspricht eine einfache Konfiguration und setzt diese in einer umfassenden Setup-Routine um. Der User lädt dazu ein Skript über die Website des Projekts herunter und übergibt dieses per Pipe an »sudo« und die Bash eines Ubuntu Servers.

[...]

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