Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 05/2017
© Sergey Soldatov, 123RF

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Rechtschreib- und Grammatikprüfung

Maschine korrigiert

Rechtschreibung: LOL? Korrekte Rechtschreibung und Grammatik sorgen auch in Zeiten von Kurznachrichten dafür, dass Dokumente lesbar und verständlich beim Empfänger eintrudeln. Der Artikel zeigt an verschiedenen Office-Suiten, welche digitalen Helfer menschlichen Fehlern unter Linux nachspüren.

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Schwächen in Rechtschreibung und Grammatik gelten trotz der weiten Verbreitung von Kurznachrichten im Stakkato-Stil weiterhin als peinlicher Makel, zumal in offizieller Korrespondenz. Selbst US-Präsident Trump sah sich schon genötigt, Tweets nachträglich zu entfernen: Sie hatten mit haarsträubenden Rechtschreibfehlern für ein Aufsehen gesorgt, das offenbar sogar dem selten verlegenen Trump unangenehm war. Mit Schreibfehlern aller Art riskieren Autoren aber nicht nur ihren guten Ruf, sondern erschweren ihren Lesern auch die Lektüre.

Die Bitparade vergleicht die verfügbaren Lösungen für die Rechtschreib- und Grammatikprüfung unter Linux. Dabei begutachtet sie die freien Kommandozeilenwerkzeuge Hunspell [1] und Aspell [2] sowie die unterschiedlichen freien und proprietären Benutzer-Frontends, ob auf dem eigenen Linux-Rechner oder in der Cloud wie bei Google [3] und Zoho [4]. In einer etwas anderen Liga spielt das Werkzeug Languagetool [5], das Texte nicht nur auf ihre Rechtschreibung, sondern auch auf Grammatik- und optional Stilfehler hin überprüft.

Die einst vom Duden-Verlag angebotene Software für Rechtschreib- und Grammatikprüfung namens Korrektor gibt es bereits seit dem Jahr 2013 nicht mehr, sie nimmt deshalb nur noch als Teil von Textmaker aus der Office-Suite von Softmaker am Rennen teil.

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