Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 02/2017
© wathanyu sowong, 123RF

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SDS-Konfiguration und -Performance

Auf dem Prüfstand

Das Versprechen von Software Defined Storage ist es, heterogenen Speicher zentral und mit eingebauter Redundanz zu verwalten. Der folgende Test geht der Frage nach, wie kompliziert das Aufsetzen der dazu nötigen verteilten Dateisysteme ist. Ein Benchmark zeigt, welche Operationen jedes am besten beherrscht.

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Nicht selten landen Technologien, die anfangs hauptsächlich in großen Rechenzentren zum Einsatz kommen, irgendwann auch in den Netzwerken kleinerer Unternehmen oder gar – wie im Falle der Virtualisierung – auf den Desktops gewöhnlicher User. Dieser Prozess lässt sich auch für Software Defined Storage (SDS) beobachten.

Im Grunde geht es bei SDS darum, die Festplatten mehrerer Server in eine große, redundante Speicherlandschaft zu verwandeln. Der Nutzer des Speichers soll sich nicht mehr darum kümmern, auf welcher konkreten Festplatte seine Daten im Augenblick liegen. Zugleich soll er sich beim Crash einzelner Komponenten darauf verlassen, dass die Landschaft die Daten dennoch konsistent speichert und zugänglich macht.

In einer Umgebung mit nur einem Fileserver ergibt die Technologie wenig Sinn, in großen IT-Landschaften deutlich mehr. Hier setzt der Admin das Szenario professionell mit dedizierten Servern und Kombinationen aus SSDs und traditionellen Festplatten um. Gewöhnlich verbindet er die Komponenten dabei über ein 10-Gigabit-Netzwerk miteinander und mit den Clients.

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