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Linux-Magazin 01/2017

Auf den Punkt gebracht

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Kompatible Office-Suite

09/16, S. 44: Mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel zur Interoperabilität von Office-Suiten für Linux gelesen. Ich bin selbst vor sechs Monaten von Windows auf Kubuntu (erst 15.10, jetzt 16.04) umgestiegen. Als Lehrer habe ich alle Unterrichtsmaterialien in MS Word (Docx-Format) erstellt und habe seit gut drei Monaten die WPS-Office-Suite installiert.

Doch habe ich ein Riesenproblem: Die Ausdrucke zeigen Unregelmäßigkeiten im Zeichenabstand, teilweise wirkt es, als wären Leerzeichen mitten im Wort, andere Zeichen wiederum stehen extrem eng aneinander. Das sieht leider mehr als unschön aus und ist für den Unterricht in dieser Form nicht verwendbar.

Marc Lorenscheit, per E-Mail

Ich habe bisher von zwei Lehrerinnen, die ebenso mit WPS Office arbeiten, von ähnlichen Schwierigkeiten gehört. Bei diesen Arbeitsblättern – ebenfalls aus dem Grundschulbereich – lag die Schwierigkeit darin, dass die beiden Kolleginnen spezielle Schulschriften für den Unterricht an bayerischen Grundschulen gekauft hatten, von einem Anbieter, der seine Schriftpakete ausschließlich für Produkte von Microsoft anbietet.

Wir konnten die Schriften jedoch in WPS Office integrieren, sodass anschließend die fehlerhaften Laufweiten verschwunden waren. Ich kann also nahezu mit Sicherheit ausschließen, dass für die Probleme der Drucker verantwortlich ist. Vermutlich verwenden die Arbeitsblätter Fonts, die in WPS Office noch fehlen und daher durch andere, ähnliche ersetzt werden. Dabei kann es zu solchen Fehlern kommen. (Erik Bärwaldt)

Dual-Boot-Installation

Ich wende mich an Sie in der Hoffnung, bei Ihnen Hilfe zu bekommen. Ich versuche seit mehr als vier Wochen, Linux Mint 18 Cinnamon mit 64 Bit neben meinem Windows 8.1 Pro zu installieren. Jedes Mal mit dem gleichen Erfolg. Eine Installation ist erfolgreich bis zu dem Moment, da ich das System neu starten muss. Ein Neustart neben Windows 8.1 Pro erfolgt nicht. Der Bootmanager findet das System von Windows nicht und das Linux Mint hängt sich auf.

K. D. Klinger, per E-Mail

Zunächst muss ich Ihre Hoffnung insoweit enttäuschen, als dass die Redaktion des Linux-Magazins nicht in der Lage ist, individuelle Hilfestellung bei allen Fragen rund um Linux zu leisten. Wir sind gut damit ausgelastet, jeden Monat eine hoffentlich interessante Zeitschrift herzustellen. Auch sind wir nicht die Autoren der "Linux-Welt Sonderausgabe 2/2016", die Sie verwenden, wie Sie schreiben.

Trotz allem kann ich Ihnen vielleicht einen Hinweis geben, in welcher Richtung Sie vorankommen könnten: Wenn auf einer Festplatte bereits Windows alleine installiert ist und danach eine Linux-Installation startet, dann erkennt Linux in aller Regel die Konkurrenzsituation. Gibt es keine Partition außer der Windows-Partition, wird Linux anbieten, diese nach Möglichkeit zu verkleinern, um Platz für Linux zu schaffen. Gibt es neben Windows unbenutzte Partitionen, wird Linux diese benutzen wollen.

In Ihrem Fall ist auch denkbar, dass Sie neben Windows bereits Linux-Partitionen aus früheren Installationsversuchen haben, von denen sie nur nicht booten können. Diese Partitionen würde ich löschen. Wenn Sie ganz von vorn mit der Windows-Installation auf eine frisch formatierte Platte beginnen können, der sie allen Platz übereignen, ist dies am besten. Danach erlauben Sie Linux im Zuge der Installation, sich selber Platz abzuknapsen.

Linux wird zum Abschluss einen so genannten Bootloader installieren, der anstelle des Windows-Bootloaders startet, sobald sie den Rechner einschalten. Es wird ein Menü erscheinen, in dem sie wählen können, ob sie Linux oder Windows starten wollen. (Jens-Christoph Brendel)

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