Open Source im professionellen Einsatz

Raus aus dieser Cloud

Wenn es ums Vermieten ausgeklügelter Clouddienste geht, macht Amazon so schnell keiner etwas vor. Auch viele Linuxer jetten gerne in der AWS-Wolke - so mancher jedoch wegen der Datenhaltung in Trump-Land mit einem flauen Gefühl. Zumindest ein Teil der Funktionalität bringt der Admin aber mit Open Stack oder einzelner Linux-Software zum Fliegen.

Container am Zug

Weil immer längere Containerzüge durch die globalen Rechenzentren rollen, ist professionelle Hilfe beim Verwalten gefragt. Die Containerplattform Kubernetes verspricht genau diese, doch müssen Admins zuvor einige Weichen stellen. Welche das in Sachen Netzwerk, Monitoring und Open Stack sind, lässt der Schwerpunkt Container-Praktiker erklären.

Automatik-Haus

Die aktuelle Ausgabe nimmt das Thema Heimautomatisierung der Ausgabe 12/2016 wieder auf und betont dabei versöhnende Aspekte. Der Schwerpunkt zeigt, wie verschiedene Anbieter die vielen Standards vereinen, damit Bewohner ihre IoT-Geräte aus einer Hand steuern. Für Entwickler stellt das Special das API Adafruit IO und das MQTT-Protokoll vor.

Speed Monitoring

Bei jeder Datenbank-Transaktion zwei Sekunden warten, nervt gewaltig. Der aktuelle Schwerpunkt lässt kleine Tools und größere Monitoring-Suites Geschwindigkeiten messen. Zudem verraten Tools wie Alyvix, ob Anwendungen auf Benutzereingaben rasend schnell oder schnarchlangsam reagieren. Passende Tachos baut der Admin mit Grafana und Prometheus.

Container in Gefahr

Nicht nur die Popularität von Docker macht Containertechnologien zum lohnenden Angriffsziel für dunkle Gestalten, mehr noch gefährdet die schwache Isolation der Behälter die Fracht. Das Linux-Magazin analysiert die Lage für Docker, aber auch für Open Stack und KVM, und informiert, was Anbieter und der Admin selbst zur Absicherung beitragen können und sollten.

Wertvolles verteilt ablegen

Daten sind der Kraftstoff des Informationszeitalters, und Datenbanken bilden die Großtanks für den kostbaren Stoff. In Sorge um die nötige Modernität verpasst der Schwerpunkt dieser Ausgabe veraltetem Wissen einen Nachschliff, indem er Datenbanken in Container verfrachtet, neue Replikationsmechanismen vorstellt und Open Stacks Neigung zur Datenamnesie heilt.

Pakete in der Zukunft

Es mag im ersten Moment abgehoben erscheinen, die zwei Jahrzehnte alte Doppelherrschaft von RPM und Deb aus den Angeln heben zu wollen. Doch was Flatpak und Snappy vorhaben, ist die logische Folge technischer Fortschritte. Der Schwerpunkt würdigt die beiden Boten der Paketzukunft und untersucht zudem, wie es um die Sicherheit aktueller Paketsysteme steht.

Verteilt speichern

Verteilte Dateisysteme gelten als dezentrale, fehlertolerante und hochverfügbare Skalierungswunder. Sie aufzusetzen und aufwändig mit Benchmarks zu stressen – das war das erklärte Ziel des aktuellen SDS-Schwerpunkts. Er präsentiert nicht nur die Fundstücke, sondern rückt mit Lizard-FS auch einen stillen Star ins verdiente Rampenlicht.

Neue Oberflächen

Die noch etwas fremdartigen Oberflächen Wayland und Mir wollen den X11 in Rente schicken oder zumindest einen Großteil des Uralt-Protokolls ausrangieren. Aktuelle Distributionen deklarieren die Software als produktionsreif. Doch was unterscheidet Wayland und Mir von X, und was erwartet Nutzer und Anwendungsentwickler? Der Schwerpunkt erkundet das Terrain.

Ausgabe 09/2017

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