Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 12/2016
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Die Installation

Die Open-QRM-Dokumentation [1] listet eine Vielzahl Setups und Szenarien, in denen sich die Suite ausrollen lässt. Das einfachste Beispiel ist ein lokales Setup mit lokalem Hypervisor, um virtuelle Maschinen zu betreiben und zu verwalten. Bevor das funktioniert, steht dem Admin allerdings die Installation ins Haus – aber auch hier hat Open QRM nachgerüstet. Nach dem Download von Open QRM hat der Admin einen Tarball, den er bloß entpacken muss.

Im Tarball steckt ein Skript, das sich um die Konfiguration des Zielsystems kümmert. Der Admin muss also lediglich sicherstellen, dass der Open-QRM-Installer auf einer Basisinstallation einer der vom Hersteller offiziell unterstützten Distributionen läuft. Die umfassen Debian und Ubuntu sowie die aktuellen Versionen von Red Hat Enterprise Linux, Suse Linux Enterprise Server sowie Centos. Das Installationsskript bereitet das System so vor, dass danach bereits die grafische Open-QRM-Oberfläche zur Verfügung steht und die wichtigen Dienste durchgehend eingerichtet sind.

Verschiedene Hypervisoren

Auffällig ist die große Menge unterstützter Virtualisierer. Neben der Pflicht, also KVM unter Linux, erfüllt Open QRM auch die Kür mit Bravour. Per Plugin lässt sich etwa Unterstützung für Xen Server von Citrix genauso anbauen wie für VMwares V-Sphere. Auch in Sachen Container ist Open QRM auf der Höhe der Zeit: Open VZ und LXC gehören ebenso zum Leistungsspektrum wie Docker. Und dann existiert auch noch die Anbindung an diverse Public-Cloud-Umgebungen, auf die der Artikel später noch im Detail eingeht. Kurzum: eine runde Sache.

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