Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 04/2015
© Markus Feilner, CC-BY-SA 4.0

© Markus Feilner, CC-BY-SA 4.0

Open-Stack-Distributionen im Test

Hoch gestapelt

,

Mehrere Hersteller versprechen Open-Stack-Lösungen fürs Enterprise. Das Linux-Magazin hat einen genaueren Blick auf die On-Premise-Angebote von Red Hat, Suse, Ubuntu, Mirantis und HP geworfen. Die haben vieles gemeinsam, aber auch einige Unterschiede.

258

Open Stack gilt als das Linux der Cloud, und beim Thema Enterprise-Linux denkt jeder Admin sofort an zwei Farben: Rot und Grün, Red Hat oder Suse. In Sachen Open Stack gibt es aber mehr Bewerber.

Den Anfang macht Suse

Der Artikel untersucht die fünf wichtigsten Open-Stack-Anbieter und unterzieht sie einem Vergleichstest. Zuerst stellt er Suse [1] und Red Hat [2] gegenüber, schildert dann den Ubuntu-Ansatz [3] und abschließend, was Mirantis [4] und HP Helion [5] anders machen wollen.

Wer Suse Cloud ausprobieren will, benötigt zunächst ein Benutzerkonto im Suse Customer Center. Die Registrierung dort ist etwas lästig, aber nicht vermeidbar. Der Account hat drei Funktionen: Da ist einmal die Registrierung des Test-Abos von Suse Cloud auf den Benutzer. Gleichzeitig schaltet dies den Zugriff auf die notwendigen Patches und Updates frei, dafür muss man den Rechner selbst im SCC anmelden. Funktion Nummer drei ist der Zugriff auf die Software selbst.

Drei ISO-Images

Die kommt in Form von drei ISO-Abbildern. Für den reinen Betrieb ist nur eines nötig. Die anderen beiden enthalten den Quelltext und die so genannten Debuginfo-Pakete. Beim Herunterladen der Software kann der Anwender einen Registrierungscode anfordern, was in den Labortests des Linux-Magazins leider nicht immer klappte. Da musste dann der Linux-Distributor aus Nürnberg einspringen und lieferte die fehlenden Daten.

Wer sich sowieso für den Kauf entschieden hat, erhält die Schlüssel über die üblichen Kanäle. Die ersten (notwendigen) Schritte zum Aufbau der eigenen Wolke mit Suse Cloud verliefen im weiteren Test erfreulich schmerzfrei und waren auch gut dokumentiert.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 9 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

Linux-Magazin kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • MCP

    Mirantis stampft seine Open-Stack-Distribution und das Deployment-Werkzeug Fuel ein und platziert in Zukunft einen hybriden Ansatz aus Open Stack und Kubernetes in die Auslage. Das Linux-Magazin hat sich die Mirantis Cloud Platform 1.0 genauer angesehen.

  • Mirantis mit neuem Release der eigenen Open-Stack-Distribution

    Mirantis hat heute das neue Release Mirantis OpenStack 7.0 freigegeben.

  • Mirantis Openstack 9.0 ist fertig

    Mirantis Openstack ist in Version 9.0 erschienen und soll Funktionen zur Vereinfachung des Openstack-Lebenszyklusmanagements bieten.

  • Open Stack verursacht Turbulenzen

    Boris Renski, Mitbegründer des Open-Stack-Experten Mirantis, plauderte gegenüber Business Insider aus dem Nähkästchen. Demnach wollen Pay-Pal und Ebay zukünftig auf zehntausenden Servern Vmware durch Open Stack ersetzen.

  • VW entscheidet sich für Mirantis Open Stack

    Der VW-Konzern möchte die Open-Stack-Lösung von Mirantis nutzen, um einen globalen Standard für die Private Cloud der nächsten Generation zu etablieren. Dabei verfolgt er das  Ziel, innovative Unternehmens- und Kundenanwendungen voranzutreiben.

comments powered by Disqus

Stellenmarkt

Artikelserien und interessante Workshops aus dem Magazin können Sie hier als Bundle erwerben.