Modernes C++ in der Praxis – Folge 10
Zähl mich!
Rainer Grimm
Der Prüfstein für reguläre Ausdrücke heißt Word Count. Das Zählen von Wörtern in einem Dokument zeigt, ob sich eine Programmiersprache für das Prozessieren von Text eignet. Der Autor des Artikels zeigt, dass sich der Klassiker in C++11 fast mit der Kompaktheit von Python implementieren lässt.
Lang, lang ist es her, doch noch immer präsent: In meinem Einstellungsgespräch wurde ich mit der Frage konfrontiert, wie ich in einem Text zuverlässig bestimmen kann, welches Wort am häufigsten vorkommt. Das war beileibe keine triviale Aufgabenstellung, war ich doch mit den denkbar ungeeigneten Waffen C und Fortran angetreten, um die Schlacht zu schlagen. Was damals meine Körpertemperatur um einige Zehntelgrad steigerte, wäre heute keinen Schweißtropfen mehr wert, denn mit assoziativen Containern und regulären Ausdrücken bewaffnet reduziert sich die Lösung des Problems auf ein kurzes Gefecht.
Das ist in der Tat so kurz, dass ich noch gern ein paar weitere Statistiken zu einem Text ermitteln will (Listing 1) – das komplette Listing »wordcount.cpp«
hält die Webseite des Linux-Magazins [1] vor. Das Programm zeigt schön, wie sich klassische C++-Funktionen mit denen des modernen C++11 kombinieren lassen.
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