Zentrale Log-Archivierung mit Logstash
Alle Systeme im Blick
Martin Loschwitz
Wenn im System etwas hakt, ist das Logfile die erste Anlaufstelle für den informationssuchenden Admin. Logstash, ein Logserver mit eingebauten Analysetools, hilft dabei, die Protokolle vieler Server zentral zu archivieren, und macht die Daten ganz nebenbei auch noch durchsuchbar.
Im Cockpit eines Unternehmens zählt nur eins: Gibt's Probleme, dann muss der Admin schnell deren Ursachen herausfinden. An den Daten hapert es meist nicht, denn die meisten IT-Systeme liefern brav und stetig Systemprotokolle und Fehlermeldungen. Doch die richtig auswerten – das ist in komplexen Netzwerken mit vielen Maschinen, Geräten, Systemen und Servern oft leichter gesagt als getan: Die Suche in den Logdateien verschiedener Dienste auf einem System gestaltet sich oft mühsam.
Die moderne Technik liefert zu viele Daten
Wer beispielsweise mit dem Clustermanager Pacemaker gearbeitet hat, kennt das Problem nur zu gut: Gerade Pacemaker gilt als besonders geschwätzig, denn wenn andere Dienste sich mit wenigen Logmeldungen begnügen, produziert er ein Vielfaches an Output.
Webserver-Logs von Apache sind ebenfalls ein gutes Beispiel – in den meisten Fällen richten Administratoren Apache nämlich so ein, dass er für jeden virtuellen Host separat loggt. Auf Webservern, die viele Kunden betreuen, kommt so eine unüberschaubare Menge an Logdateien zusammen, das Debuggen einzelner Probleme eines einzelnen Nutzers gerät zur Sisyphusarbeit.
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