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Enterprise-Portale: Sharepoint 2013 vs. Liferay Portal 6.1
Metropolen-Portale
Stefan Ehrlinger
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Christine König
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Roland Kreiter
Sie sind die zentrale Plattform für Anwendungen, Informationen und Prozesse im Unternehmen und vereinen CMS, DMS und Prozessmanagement: Enterprise-Portale. Dieser Artikel vergleicht die Open-Source-Lösung Liferay 6.1 mit dem jüngst erschienenen Microsoft-Produkt Sharepoint 2013.
Größere Firmen investieren in Enterprise-Portale, weil sich mit ihnen komplexe Interaktionsprozesse zwischen Kunden, Mitarbeitern und Partnern vergleichsweise einfach implementieren lassen. Im Idealfall stehen dann alle Anwendungen, Informationen und Prozesse in einem Portal, und zwar sauber und übersichtlich zentral zusammengefasst. Sowohl firmenintern, im Intranet oder auch geschäftsübergreifend via Extra- oder Internet lassen sich auf diese Weise Ressourcen flexibel für Mitarbeiter und Kunden oder Projektpartner bereitstellen – einfach per Webserver und ohne lästige Konfigurationen wie bei VPNs.
Angesichts der regen Nachfrage tummeln sich auf dem Markt zahlreiche Portal-Lösungen und -Anbieter. Führend im Open-Source-Feld ist die Software Liferay, äußerst populär in der proprietären Sparte ist Microsofts Sharepoint. Beide haben die Marktforscher von Gartner im Jahr 2012 als "Leader" in einem "Magic Quadrant" aufgelistet (Liferay in [1], Sharepoint 2013 in [2]).
Sharepoint und Liferay: Wirklich auf Augenhöhe?
Glaubt man den Marktforschern, dann begegnen sich die beiden Portale also scheinbar auf Augenhöhe. Doch für welche Usergruppen ist welche Lösung am besten geeignet? Wie schneiden die Portalsysteme im Einsatz ab? Dieser Artikel untersucht beide Plattformen bezüglich verschiedener Funktionen, darunter die Sharepoint-Paradedisziplin dynamische Listen, aber auch DMS, CMS, Social Office sowie die Entwicklung neuer Web-Parts (Sharepoint) oder Portlets (Liferay) für die beiden Portale.
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