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Der Unified-Storage-Manager Open Attic bringt Ordnung ins LAN
Wildwuchs aufräumen
Martin Loschwitz
Open Attic verspricht Unified Storage auf Basis von Open Source und heterogenen Speichermedien. Das passende, protokollübergreifende Management liefert es gleich dazu. Aber taugt die Umgebung auch für Admins, die von Storage-Inseln und Ersatzkonstruktionen genug haben?
Der zentrale Speicher im Unternehmen zeichnet sich nicht selten durch eine gehörige Portion Hornbach-IT aus ("Es gibt immer was tun"), vor allem wenn die Storage-Landschaft reich ist an meist historisch notwendiger, gewachsener Bastelarbeit. Neben dem zentralen Storage in Form eines SAN oder entsprechender Ersatzkonstruktionen – mit DRBD zur Kooperation in Sachen HA gezwungen – laufen diverse Rechner auch mit lokalem Datenspeicher und exportieren Daten per NFS, FTP oder Samba an andere Maschinen.
Als Krönung treibt der Wildwuchs Blüten, etwa die verschiedenen Datenaustauschprotokolle, die mit schöner Regelmäßigkeit ihren Weg ins Unternehmen gefunden haben: SANs liefern ihre Daten mal per I-SCSI, mal per NFS aus, Linux-Server bieten für Windows-kompatible Systeme Samba, gelegentlich finden sich Sonderfälle wie ATA-over-Ethernet oder gar die verführerisch schnell aufgesetzten diversen Fuse-Lösungen mit SSH-FS oder Curl-FTP-FS [1].
Von Uniformität kann da keine Rede mehr sein: Obwohl gerade klassische Speicherlösungen (SANs oder NAS) eigentlich auch für eine einheitliche Storage-Architektur stehen sollten, sorgen die alltäglichen, unvermeidbaren Anforderungen des administrativen Alltags regelmäßig für Hintertüren und hinzugebastelte Lösungen. Hier das Jäten anfangen ist aber meist nicht ratsam.
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