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Insecurity-Bulletin: Root-Exploit in Android-Smartphones
Telefon mit Loch
Mark Vogelsberger
Steckt im Telefon ein Computer, ist es durch Softwarefehler gefährdet. Schreibrechte auf dem Speicherdevice haben vor Kurzem eine Sicherheitslücke in einige Samsung-Smartphones gerissen.
Sicherheitslücken in Googles Mobilbetriebssystem Android betreffen schnell Millionen von Geräten. Zudem haben Smartphone-Benutzer meist sensible persönliche Informationen dort abgelegt, wodurch auftretende Schwachstellen weitreichende Konsequenzen haben.
Mitte Dezember 2012 beschrieb ein Mitglied des Entwicklerforums XDA Developers eine neue Sicherheitslücke in Samsung-Smartphones mit den ARM-Prozessoren Exynos 4210 und 4412. Sie erlaubt es einem Angreifer, mit Hilfe geschickt präparierter Software Rootrechte auf dem Gerät zu erlangen. Ursache ist ein Fehler in den Zugriffsrechten für die Gerätedatei »/dev/exynos-mem«
.
Memory-Mappen erlaubt
Das Problem besteht darin, dass diese mit Lese- und Schreibrechten für jeden Benutzer installiert ist. Die auf »/dev/exynos«
erlaubten Datei-Operationen sind in der Kerneldatei »linux/drivers/char/mem.c«
spezifiziert (Listing 1). Sie ermöglichen es unter anderem, »mmap()«
auf die Gerätedatei anzuwenden, um Speicherbereiche zu mappen.
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