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Vorschau auf das neue X2go
Terminal 4
Florian Effenberger
Die freie Terminalserver-Lösung X2go erscheint bald in Version 4.0. Die Entwickler haben fleißig neue Features implementiert. Der Artikel analysiert den aktuellen Snapshot und zeigt, was sich in den letzten zwölf Monaten im Projekt getan hat.
Beim Zugriff auf entfernte Server macht X11-Forwarding über SSH keine gute Figur. Darum haben sich spezielle Terminalprotokolle durchgesetzt, X2go [1] beispielsweise als schnelle und Ressourcen-schonende Remotedesktop-Lösung. Die Entwicklergemeinde rund um Heinz-Markus Gräsing, Oleksandr Shneyder und Mike Gabriel steht kurz vor der Veröffentlichung von Version 4.0 des freien Terminalservers und verspricht viele neue Features.
Die X2go-Macher stellen neugierigen und experimentierfreudigen Benutzern den Entwicklungszweig vorab als fertige Debian- und Ubuntu-Paketquelle zur Verfügung [2]. Alternativ gibt's die X2go-Quellen in einem Git-Repository [3]. Möglicherweise ist beim Erscheinen dieses Artikels bereits die stabile Version veröffentlicht; die Tester haben einen Snapshot vom 20. November 2012 unter die Lupe genommen.
Fox on the run
Brandneu ist das Firefox-Plugin [4] für Linux zwar nicht, doch wollen es die Entwickler in der neuen Version zum ersten Mal als stabil kennzeichnen. Die Browser-Erweiterung stellt Sitzungen nahtlos in einem Firefox-Fenster dar, sodass Anwender auf den eigenständigen Client verzichten können (siehe Abbildung 1). Aufgrund der Binary-Form ist es derzeit nicht im offiziellen Mozilla-Repository enthalten, dafür aber als Paket »x2goplug-in«
verfügbar.
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