Auch diesen Monat bekommen DELUG-Käufer eine randvolle DVD mit exklusiven Inhalten. Von der bootet das brandneue Ubuntu 12.10 “Quantal Quetzal”, dazu gibt es exklusiv gleich zwei virtuelle Maschinen, jede Menge Software und ein E-Book über die Shell-Programmierung.
Neben einem normalen Linux-Magazin ohne Datenträger gibt es die DELUG-Ausgabe mit Monats-DVD, bei der die Redaktion den Datenträger nach einem speziellen Konzept zusammenstellt: In einer Art modularem System enthält er Programme, ganze Betriebssysteme, virtuelle Maschinen und Tools, die in der jeweiligen Magazin-Ausgabe getestet und besprochen werden. Zudem führt eine HTML-Oberfläche durch von der Redaktion besonders empfohlene Software.
Quantal Quetzal
Von der DELUG-DVD bootet die neueste Variante von Canonicals Ubuntu-Linux in der 64-Bit-Ausführung (siehe Abbildung 1). Unter der Haube werkelt ein angepasster Kernel 3.5, fürs Booten ist bereits Grub 2.00 zuständig, der auch schon Secure Boot beherrscht. Die Mesa-Bibliothek Llvmpipe soll auf Rechnern ohne Open-GL-Support sicherstellen, dass der 3-D-Desktop Unity läuft.

Abbildung 1: Randvoll mit neuester Software, vom Kernel bis zum Unity-Desktop: Ubuntu 12.10 “Quantal Quetzal”.
Exklusive VMs
Wer mit dem Browser auf die DVD zugreift, findet im HTML-Menü diverse exklusive Inhalte. So haben die Entwickler von Hallo Welt für das Linux-Magazin eine virtuelle Maschine mit den neuesten Features der gerade veröffentlichten Version 1.2 des Enterprise-Wiki für Unternehmen und Privatleute gebaut. Wer lokal Java installiert hat, kann etwa mit dem sonst kostenpflichtigen Modul »Paste Image« Bilder per Drag&Drop aus dem Datei-Explorer in den Browser ziehen oder per Copy&Paste aus der Zwischenablage in den Text einfügen.
Die zweite Virtual Appliance auf Basis eines gehärteten Gentoo-Linux demonstriert eine Installation, die auf mehreren Ebenen die enthaltenen Daten schützt: Auf einer per Luks verschlüsselten Partition läuft das Dateisystem ZFS, das mit Checksummen für größtmögliche Datenintegrität sorgt. Die VM bietet auch an, alle Features von ZFS on Linux auszuprobieren, etwa das dynamische Volume-Management, Snapshots, Properties per Dateisystem, Quotas, Kompression oder die platzsparende Deduplizierung.
E-Book, Video, Software
Wer gute Shellskripte schreiben will, braucht mehr als nur das Wissens um die Skriptsprache. Das E-Book “Klassische Shell-Programmierung” aus dem Hause O’Reilly (Abbildung 2) lehrt beides: die Shellsprache und den geschickten Einsatz vieler Unix-Programme. Normalerweise kostet das 600 Seiten starke E-Book 20 Euro, DELUG-Käufer bekommen es kostenlos. Wem das nicht reicht, der greift zum Video über Crowbar, zu den neuesten Versionen von Libre Office oder Avahi, testet fünf verschiedene Mailarchivierungs-Softwarepakete, programmiert ein wenig mit Scala und Coffescript oder schaut sich die Werkzeuge aus Tooltipps und Bitparade genauer an.






