Open Source im professionellen Einsatz

© Paul Jantz, 123RF.com

Systeme verwalten und automatisch deployen mit Crowbar

Dell-Werkzeug

Mit nach einem Brecheisen und einem Vorschlaghammer benannter Software verspricht die Firma Dell den Admins, in Zeiten des Cloud Computing auch Server auf echter Hardware schneller aufzusetzen als je zuvor. Einen neuen Node zu Open Stack hinzufügen gelingt mit Crowbar schnell und automatisch.

Chef, Puppet, Juju und MaaS: Werkzeuge fürs automatische Deployment von Software gibt es zuhauf, und sie gewinnen stetig an Zulauf. Ein Wunder ist das nicht, müssen doch Admins immer wieder Aufgaben erledigen, die sich automatisieren lassen. Das fängt bei der Neuinstallation von Servern an, die geplant und koordiniert durchgeführt sein will, denn wild gewachsene Systeme – wie früher üblich – wären mit heutigen Ressourcen nicht mehr wartbar. Deployment-Tools wie Crowbar sorgen dafür, glaubt man Entwicklern, dass die Hardware im Verbund mit der Cloud jede Individualität verliert und austauschbar wird.

Abgesehen von einem oder zwei einzelnen Servern, die beispielsweise unter Open Stack als Cloudcontroller dienen, gibt es in der privaten, öffentlichen oder hybriden Wolke nur noch Computing-Knoten, die sich idealerweise gleichen wie ein Ei dem anderen – sowohl Hard- als auch Software. Im besten Fall fängt das sogar schon in dem Moment an, wenn der Techniker die neue Pizzabox ins 19-Zoll-Rack schiebt.

Ein Werkzeug von Dell

Crowbar [1] stammt aus der Feder des Cloud-Edge-Teams von Dell. Nicht gerade für seine Open-Source-Affinität bekannt, hat der Hersteller Crowbar nicht aus purer Nächstenliebe entwickelt: Vielmehr ist es Dells Versuch, einen Fuß in den Cloudmarkt zu bekommen. Wenn also der Absatz von Servern schon unvermeidbar sinkt, so die Logik, dann sollen bitte möglichst viele der verkauften Einheiten das Logo von Dell tragen – und da kommt Open Stack ins Spiel.

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