Open Source im professionellen Einsatz

© Nils Faerber

Smart Watches: Hightech-Uhren unter Linux ansprechen

Arm-Leuchter

Die James Bonds der 70iger Jahre hätte es elektrisiert: Die Miniaturisierung und Computerisierung am Handgelenk feiert einen neuen Höhepunkt – mit der Klasse der Smart Watches. Acht prominente Vertreter im Linux-Magazin-Test.

Neu ist er nicht, der Wunsch nach ein wenig Geheimagenten-Feeling am Handgelenk. Doch wer erinnert sich noch an die revolutionären Eigenschaften der Digitaluhren in den frühen Siebzigern? Zu den digitalen Displays gesellten sich nervtötende Piezo-Melodie-Alarme oder Stundenpiepser. Später kamen fummelige Taschenrechner oder gar ein Telefonbuch in die Armbanduhr.

Mit dem Aufkommen der PDAs wie Palms Pilot oder Windows-CE-Geräten schien diese Ära jedoch bereits zu Ende zu gehen. Ein PDA konnte viel mehr, war aber auch eine Uhr, und man hatte ihn immer bei sich. Heute ist das Smartphone der immer präsente digitale Begleiter – doch es gibt sie immer noch: Smart Watches, mobile Endgeräte fürs Handgelenk, die mit Handy oder Tablet zusammenarbeiten und sich manchmal auch von Linux aus hacken lassen. Ein Beispiel außerhalb des nachfolgenden Testes ist die Rev Watch von Megagadgets.de, die eine originelle Armbanduhr ist, deren Ziffernblatt im Design eines Auto-Dashboardes gestaltet wurde.

Dieser Artikel stellt einige Vertreter ihrem Alter nach vor (den ältesten zuerst), die Tabelle 1 vergleicht die wichtigsten Features und bewertet den Hack-Value, also ihre Eignung für den ambitionierten Linux-Bastler.

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