Open Source im professionellen Einsatz

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Nutzungsbedingungen von Web-APIs

Hintertüren

Wer populäre Webdienste anbietet, will deren Benutzung auch Weiterverkäufern einräumen – auch und gerade dann, wenn die Dienste kostenfrei sind. Die Anbieter halten sich jedoch per AGB weitreichende Hintertürchen und Kontrolloptionen offen.

Nicht nur wegen der ständig steigenden Bedeutung der sozialen Netze, schon aufgrund des leichteren und kostengünstigeren Vertriebs verlagert sich immer mehr Funktionalität jeder Art ins Web. Dabei wächst die Akzeptanz der diversen Webangebote mit ihrer Wahrnehmung in der Bevölkerung. Mit wachsender Anzahl registrierter oder angemeldeter Benutzer einher geht auch die Möglichkeit, mit den Anwendern Gewinn zu machen – selbst für eigentlich kostenlose Angebote. Facebook oder Google sind Paradebeispiele für solche Webdienste.

Weil die Betreiber auf Marktdurchdringung setzen, wollen beziehungsweise müssen sie Dritten die Möglichkeit einräumen, die eigenen Dienste selbst zu nutzen und mehr oder weniger weiterzuvertreiben. Dazu stellen sie Schnittstellen bereit, über die Dritte die Webfunktionen nicht nur selbst nutzen, sondern in eigene Angebote einbinden können – die Web-APIs.

Während einzelne Endkunden die originären Webangebote meist per Browser nutzen, bieten diese APIs eine Möglichkeit, die gleichen Informationen automatisiert leichter und schneller zu erhalten und auch einfacher weiterzuverarbeiten. Darüber hinaus sind nur über das Web-API weitere Funktionalitäten oder Dienste möglich, die der Browser-Klientel ebenfalls entgehen.

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