Der Security Infrastructure Monitor Alien Vault schützt lokale Netzwerke
Zugriff verwehrt
Ralf Spenneberg
2003 als Security Infrastructure Monitor gestartet und jüngst in Version 4.0 freigegeben, ist OSSIM unter Open-Source-Werkzeugen fürs Security Information and Event Management (SIEM) eine beliebte Wahl. Vergleichsweise günstig, leisten sich aber sowohl die freie als auch die kommerzielle Version Schwächen.
Keineswegs im eigenen Tresor, wie sein Name mit "Vault" vermuten lässt, hinterlegte der Security-Spezialist Alien Vault [1] die 35 Millionen Risikokapital ([2], [3], [4]), die ihm zwischen 2010 und 2012 zuflossen. Vielmehr nutzte er das Geld nach eigener Aussage, um das freie Intrusion Detection System OSSIM [5] aggressiv voranzutreiben und parallel dazu unter dem Namen Alien Vault eine kommerzielle Variante der Software zu schaffen. Erfolge hat man dabei durchaus vorzuweisen: Einen großen Teil der Mittel erhielt die Firma, nachdem die Software Schadcode identifizieren konnte, der das US-amerikanische Verteidigungsministerium befallen hatte [6].
Vor wenigen Wochen erschien mit OSSIM 4.0 die neueste Version der auf Debian Squeeze basierenden Software. Dieser Artikel analysiert zunächst die Open-Source-Variante von Alien Vaults Software und vergleicht diese anschließend mit der kommerziellen Version.
Open Source: OSSIM
Die Installationsroutine beruht auf dem Debian-Installer und wie üblich sollte der Admin nach der Installation zunächst die nötigen Updates einspielen. Dies gelingt ihm sowohl auf der Kommandozeile mit »alienvault-update«
als auch im übersichtlichen Web-Dashboard (Abbildung 1). Überhaupt findet der Admin alle Funktionen im GUI: Von der Netzwerkkonfiguration über die Benutzerverwaltung bis hin zu Backup und Restore, sogar die Kontrolle der Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit von OSSIM selbst kann er hier überwachen (Abbildung 2).
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