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Offline-fähige Anwendungen mit HTML 5
Ohne Netz
Andreas Möller
Ein Offlinespeicher im Browser und ein Schuss HTML-5-Akrobatik ergeben interaktive Webanwendungen, die auch dann noch funktionieren, wenn die Internetverbindung abreißt. Als Kür zaubert das folgende Beispiel ein GUI, das auf Desktops wie Smartphones eine gute Figur macht.
Webbrowser waren ursprünglich reine Viewer für statische HTML-Dokumente aus dem WWW. Seit HTML 2 können sie auch simple Benutzereingaben mittels Formularen erfassen und zum Speichern an eine Datenbank im Internet senden, doch ist dafür die Verfügbarkeit des Netzes Voraussetzung. Bei jeder Netzwerkstörung verliert der genervte Benutzer seine Arbeit komplett.
Offline – na und?
HTML 5 [1] bietet deshalb verschiedene Techniken, um Webanwendungen offline-fähig zu gestalten. Dafür bedarf es zunächst eines Application Cache, der die Bestandteile der Anwendung selbst speichert, etwa HTML- und Javascript-Dateien. Für die veränderlichen Sitzungsdaten stehen gleich drei verschiedene Speicher-Implementierungen zur Verfügung: Local Storage speichert Schlüssel-Wert-Paare, Web SQL speichert Daten in einer SQL-, Indexed DB in einer No-SQL-Datenbank.
Zusammenspiel vieler Technologien
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