Shellskripte aus der Stümper-Liga – Folge 22: Debuggen von Bash-Skripten
Bash Bashing
Bernhard Bablok
Die Fehlersuche in Skripten erscheint um vieles bodenständiger als in kompilierten Programmen. Jenseits der "bash -x"- Hausmannskost hält die Bash aber einige Überraschungen auf der Debugging-Karte bereit.
Debugging war bereits Thema beim Bash Bashing [1]. Redakteur Nils Magnus auf Reisen löste das Problem eines Infrastrukturskripts mit klassischen Bash-Debugging-Methoden. Trace beispielsweise ist altbekannt und arbeitet recht grob. Mit »bash -x Skriptname«
zeigt die Bash beim Ausführen jede Zeile an.
Da die ausgedruckten Zeilen alle Variablen in aufgelöster Form enthalten, sieht das oft grafisch interessanter aus, als dass es nützlich wäre (siehe Abbildung 1). Fürs Debuggen kleiner Wrapperskripte eignet sich prima die Bash-Option »-x«
, quasi das Fleischermesser des Entwicklers. Richtige Bash-Anwendungen verlangen allerdings feinere Instrumente.
Abbildung 1: Meldungen im Übermaß: Mit bash -x schaltet die Shell ihre Tracefunktion ein.
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