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Thread-Programmierung mit Java
Eingefädelt
Bernhard Bablok
Seit der ersten Version von Java sind Threads ein fester Bestandteil der Sprache. Das macht vieles einfacher als in anderen Programmiersprachen. Neuere Versionen der Java-Bibliothek bieten darüber hinaus viele nützliche Klassen für Locking und Synchronisierung.
Als die erste Java-Version im Jahr 1995 erschien, gab es kaum einen Desktop-Rechner mit mehr als einem Prozessor. Trotzdem war die Unterstützung von Threads von Anfang an ein fester Bestandteil der Sprache und für den zentralen Anwendungsfall notwendig. Der Hintergrund war, dass Java als Frontend für Serveranwendungen dienen und das Frontend nicht durch langsame Dateitransfers lahmgelegt werden sollte.
Weitsicht
Die weitere Entwicklung von Java ging dann zwar in eine andere Richtung – Java-Applets spielen kaum mehr eine Rolle –, doch von der Weitsicht der Sprachentwickler profitieren Java-Programmierer nach wie vor.
Die Grundlage aller Threadprogramme sind das Interface »java.lang.Runnable«
und die Klasse »java.lang.Thread«
. Das Interface definiert als einzige Schnittstelle die »run()«
-Methode. Eigene Threads erweitern entweder »Thread«
oder implementieren »Runnable«
und starten den Thread mit der statischen Methode »Thread.start(Runnable r)«
.
[...]
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